2 gelbe Trikots für das adViva Handbiketeam

Als fester Bestandteil der großen Radsportveranstaltung „Rund ums Weiher Kastell“ fand am vergangenen Sonntag das internationale Handbikerennen in Nettetal statt. Mit Kerstin, Torsten, Dominik und Oli waren 4 Fahrer des adViva Handbiketeams vertreten und wurden mit bestem Wetter und einer tollen Atmosphäre empfangen. Auf dem 2,2km langen Rundkurs galt es sich gegen ein stark besetztes Fahrerfeld zu behaupten. Insgesamt waren 29 Teilnehmer am Start von denen am Ende Johan Reekers aus den Niederlanden den Sieg vor seinem Landsmann Geert Schipper und Johannes Herter einfahren konnte. Kerstin fuhr ein starkes Rennen und musste sich in der Frauenwertung nur der Weltklasse-Kniebikerin Dorothee Vieth geschlagen geben. Sie landete somit auf dem 2ten Platz. Deshalb durfte Kerstin bei der Siegerehrung als führende der NHC Gesamtwertung abermals in das gelbe Trikot schlüpfen. Auch Torsten schaffte es, sein gelbes Trikot als führender der H4-Klasse zu verteidigen. Nachdem er in der 2ten Rennrunde zunächst den Anschluss verloren hatte, gelang es ihm, seinen Konkurrenten Joel Weingut wieder einzufangen und hinter sich zu lassen, so dass er in der nationalen H4-Wertung den 2ten Platz belegte.
Dominik und Oli belegten die Plätze 4 und 5 in der H3 Wertung.
Ein großes Lob und vielen Dank an die Organisatoren Stefan Voormanns und Holger Falk, die wiedermal für eine rundum gelungene Veranstaltung gesorgt haben.

Last Stop Baie-Comeau/Kanada

 

Nach 7.30 Std Flug und 11 Std Autofahrt (680 km) erreicht man Baie-Comeau/ Kanada in der Provinz Quebec ; hier fand der letzte Weltcup der Saison statt. Ein beschaulicher Ort àm Sankt-Lorenz Strom-gefühlt im tiefsten Kanada- mit äußerst netten und von unserer Sportart begeisterten Menschen.

Unser Teamfahrer Jürgen Döringer durfte an diesem Event für die deutsche Paracycling Nationalmannschaft teilnehmen und flog mit dem 19 köpfigen Team in den Osten Kanadas. Dort ging es im Zeitfahren zunächst für die Handbiker über 19 Kilometer (2 Runden)durch den äußerst anspruchsvollen und selektiven Kurs. Schon die erste Abfahrt wurde mit ca. 80 Km/Std gefahren und mündete noch im Gefälle in eine 90 Grad-Kurve. Nach mehreren Kurven und kleinen Steigungen ging es dann auf den ca. 1 Kilometer langen Anstieg, der in der Spitze bis zu 11 % den Fahrern die Arme fast zum Platzen brachte. Und hier konnten die „leichten“ Fahrer ihre Vorteile ausspielen. Auch wenn Jürgen mit seiner Leistung eigentlich zufrieden war konnte er lediglich einen 10. Platz einfahren.

Zwei Tage später mussten dann beim Straßenrennen 7 Runden und ca. 450 Höhenmeter auf 66,5 Kilometer von den Fahrern bewältigt werden. Und auch hier zog sich das Feld nach dem ersten Anstieg weit auseinander. Jürgen fand sich in einer Gruppe mit zwei weiteren Fahrern, die das Rennen um Platz 9 bis kurz vor Schluss gemeinsam fuhren. In der letzten Runde musste Jürgen am Anstieg abreisen lassen. „Noch eine Runde und ich wäre eingegangen“ so das Fazit von Jürgen. Ein 11. Platz..schade, denn er hätte gerne Punkte für das deutsche Team eingefahren, die übrigens als zweitbeste Nation hinter den USA die Heimreise antraten.

 

Ein tolles Erlebnis zum Abschluss der Weltcup-Saison!

Jürgen und Wolfgang auf der Weltmeisterschaft

Foto: Oliver Kremer  sports.pixolli.com
Foto: Oliver Kremer sports.pixolli.com

Nur dabei sein ist doch nicht alles…..

In der vergangenen Woche fanden im italienischen Maniago die Weltmeisterschaften im Paracycling statt. Mit dabei unsere Team-Fahrer Wolfgang Almer und Jürgen Döringer, die zum ersten Mal an so einem bedeutenden Wettkampf teilnehmen durften.

Am Donnerstag stand zunächst das Zeitfahren an. Wenn auch die ganze Woche Sonnenschein und ca. 36 Grad das Handbiken nicht gerade leicht machten, begann es pünktlich zum Zeitfahren zu gewittern und manche Starter mussten bei strömenden Regen die ca. 14 km abarbeiten. Nicht ganz einfach auf der recht anspruchsvollen Strecke mit langen und teils knackigen Anstiegen, aber auch schnellen und kurvenreichen Abfahrten. Zudem zeigte sich ein Kreisverkehr als spiegelglatt, an dem einige Fahrer die Kontrolle über ihr Handbike verloren. Darunter auch Wolfgang, der dadurch auch wichtige Zeit verlor. Am Ende stand ein 10. Platz für Wolfgang, der gerne unter die Top 8 gefahren wäre.

Schwer tat sich auch Jürgen, der großen Respekt vor der Strecke hatte: „Ich bin einfach zu vorsichtig auf der regennassen Fahrbahn gefahren“ und so blieb am Ende nur ein 13. Platz, eine Top 10 Platzierung war das Ziel.

Samstag dann das Straßenrennen.

Bei strahlendem Sonnenschein und dementsprechend hohen Temperaturen ging es auf die ca. 68 Km lange Strecke (gleiche wie beim Zeitfahren). Da es kurz nach dem Start auf einen ca. 3 Kilometer langen Anstieg durch enge Gassen ging, war ein guter Start überlebenswichtig. Und so kam es, dass sich die Gruppen bereits in der ersten Runde sortierten und es sehr schwer war von hinteren Positionen nach vorne zu kommen. Wolfgang und Jürgen gehörten leider auch dazu und konnten nur eine Platzierung im Mittelfeld einfahren. Die erste Enttäuschung ist verflogen und beide sind hochmotiviert die kommenden Rennen erfolgreich anzugehen.

Trotz allem….es war für Beide ein wahnsinnig tolles Erlebnis. Die große Anzahl an Zuschauer und die fantastische Stimmung sorgten teilweise für Gänsehaut und sie können stolz sein an solch einem Event teilgenommen zu haben.

 

Jürgen wurde noch von seinen Kindern und seinem besten Freund überrascht…nochmal Gänsehaut Für ihn geht es kommende Woche zum letzten Weltcup der Saison nach Baie Comeau in Kanada. Viel Erfolg!!!

Wolturnus GmbH und adViva Handbike Team besiegeln Kooperationsvertrag

Im sonnigen Sinsheim wurde gestern schriftlich fixiert, was bereits im Frühjahr per Handschlag abgemacht worden war: Das adViva Handbike-Team und die Wolturnus GmbH werden auch die nächsten beiden Saisons gemeinsam in Angriff nehmen!

Das adViva Handbike-Team ist die sportliche Heimat von ambitionierten Rennsportlern, betreibt zusätzlich aber auch eine Sparte für den Breitensport. Die Leistungssportler fahren nahezu ausschließlich Wolturnus-Rennbikes und haben durch ihre fachliche Unterstützung maßgeblich Anteil an der stetigen Weiterentwicklung der Sportgeräte. Wolturnus freut sich auf die weitere Zusammenarbeit – gemeinsam zum Erfolg!

Im Bild: Team Captain Torsten Purschke und Wolturnus-Geschäftsführer Helge Maday bei der Vertragsunterzeichnung in den Räumlichkeiten des Team-Namenssponsors adViva in Sinsheim

 

Torsten und Kerstin gewinnen in Stuttgart und übernehmen die Führungen in den NHC-Wertungen

Bei hervorragenden Bedingungen fand der 25. Stuttgart-Jubiläumslauf am 24. Juni statt, 21 Handbiker/Innen konnten pünktlich um 8.15 Uhr im Neckarpark starten. Aufgrund von Bauarbeiten war gleich nach dem Start – bevor die Handbiker richtig in Fahrt gekommen waren – eine kleine Steigung zu überwinden, schon da zog sich das Feld auseinander. Es bildete sich schnell eine Spitzengruppe mit Torsten Purschke, Norbert Koch, Jörg Pieper und Markolf Neuske – bei km5 gibt es eine lange Abfahrt bei der Geschwindigkeiten um 70 km/h erreicht werden können mit anschließender 90 Grad Kurve, in dieser Passage konnte Norbert das Tempo nicht mitgehen und schaffte es auch nicht mehr die Lücke zu schließen. 

Torsten und Jörg wechselten sich in der Führungsarbeit ab. Torsten konnte den Zielsprint für sich entscheiden und erreichte das Ziel als Gesamtsieger nach 35.47 Minuten.

Bei den Frauen profitierte Kerstin Abele an zweiter Stelle liegend, von einer Panne der führenden Yvonne Pijahn und rollte ebenfalls als Siegerin über die Ziellinie.

Beide Handbiker des AdViva-Teams konnten bei der Siegerehrung in´s gelbe Trikot der NHC-Führenden schlüpfen.

 

(Foto: Brigitte Neuske)

Bereich mit Anhän

Auf zum EHC – Rennen nach Louny

Wie fast jedes Jahr Mitte Juni (16.) machten sich Torsten, Jürgen (mit „Gehilfen“ Manni) und ich auf den Weg ins tschechische Louny. Die nördliche Route über Karlovy Vary, welche Torsten und ich wählten, sollte sich als nicht so Stauanfällig erweisen, als wenn man die Strecke über Prag wählte. Auch diesmal übernachteten wir im Hotel „Caramel“, unweit der Rennstrecke. Mit 46 Startern aus 9 europäischen Ländern war das Feld, leider wieder etwas kleiner, als in den letzten Jahren.

Jürgen und ich fuhren am späten Nachmittag die Zeitfahrstrecke ab, um ein gutes Gefühl für das morgige Zeitfahren zu bekommen. Unsere Startzeiten lagen leider so, das weder der eine, noch der andere, einem Teamkollegen als „Zugpferd“ hätte nutzen können. Jürgen startete als erster von uns dreien. Am Wendepunkt hatte er leider schon 14sec. Rückstand auf den späteren Sieger Lars Hoffmann. Da der „Rückweg“ mehr Höhen-Metern als der Hinweg auf weißt, wurde es somit diesmal leider kein Platz auf dem Podium. Ungefähr 5min. nach Jürgen musste ich auf die Strecke. In Absprache mit meinem Trainer ging ich das 1. Teilstück, wie sich später herausstellen sollte, etwas zu defensiv an. Mein Konkurrent auf einen sogenannten Preisgeldplatz, Fabian Recher (SUI) (Jg. 1999) war an der Wende schon 21sec. schneller als ich. Somit stand ich diesmal mit „leeren“ Händen da. Torsten konnte die 18sec. Vorsprung bei der Wende auf mich, auf dem Rückweg nicht verteidigen und belegte mit 3sec. Rückstand auf mich,

den 7.Platz.

In der Mittagspause konnten wir uns mit Pasta etwas stärken.

Die MH3er gingen kurz vor 16.00 auf den anspruchsvollen Rundkurs. Da sich Jürgen, nach eigener Aussage, nicht mehr so frisch fühlte nach dem Zeitfahren, musste er in der 6. Runde abreißen lassen und belegte am Ende den 6. Platz. Torsten und mir ging es nicht viel besser. Wir konnten das hohe Tempo der Spitzen-gruppe leider auch nicht „mitgehen“ und belegten am Ende die Plätze 6 (Olaf) und 8 (Torsten).

Wir freuen uns trotzdem aufs nächste Jahr, weil es immer eine sehr schöne Veranstaltung ist.

 

Bericht von Olaf Heine

Olaf als Einzelkämpfer in Görlitz und Schenkon

Am 1.6. machte ich mich auf den gut 600km langen Weg nach Görlitz zum Europamarathon, bei welchem ich den Sieg aus dem Vorjahr gern verteidigen wollte. Zum Glück hatten die Meteorologen diesmal kein Recht mit ihrer Temperaturvorhersage! Die Strecke musste gegenüber dem Vorjahr, wegen Straßenbaumaßnahmen, leicht verändert werden. Da ich den Cheforganisator ganz gut kenne, konnte ich ihn, wie im Vorjahr, dazu bewegen uns 5 Handbiker doch vor den Inlinern starten zulassen. Um 9:15, bei ca. 21° schickte uns der Starter auf die 21,0975km (170HM) lange Strecke. Bei Kilometer 8 bemerkte ich zu meinem Erstaunen, die ersten 4 Inliner im Rückspiegel, wobei sich die ersten beiden gleich von den anderen beiden lösten. Den am Ende dritt- bzw. viertplatzierten konnte ich bis zum „Weinhübel“ nicht abschütteln. An diesem Streckenabschnitt geht es ca. 600m bei 4 – 7 % bergan. Dort waren Sie einfach mit den Beinen ein „Tick“ schneller als ich mit den Armen. Vom Gefühl her dachte ich, dass ich ein wenig schneller war, als letztes Jahr. Der PC 7 zeigte aber leider etwas anderes. Naja 39:12min. bei 170HM und das fast im „Alleingang“ ist noch ganz respektabel.

 

Nach einer Woche relativ lockerem Training, mit nur einer Intervall – Einheit, stand am 10.6. der Rollstuhlmarathon in Schenkon/Schweiz an. So machte ich mich am Sonntag um 7:45 auf den Weg ins südliche Nachbarland. Die Temperatur am Auto zeigte um ca. 11:00Uhr 29,5° Celsius, also sogenanntes „Purschke Wetter“ (Heidelberg 2015 / 38°) aber der Teamchef musste aus gesundheitlichen Gründen passen. So war ich als „Einzelkämpfer“ des Adviva – Handbiketeams am Start. Nach den üblichen Vorbereitungen, wie Startnummer und Transponder holen, ging es um 13:03, eine Minute nach den H3 (18 Starter), auf die 61,29 km lange Strecke. Nach ca. 7 – 8 km, tat sich zu den ersten 6 Fahrern eine kleine Lücke auf. Meine Vermutung, dass die 5 H5 Fahrer, welche zeitgleich mit uns starteten, diese zu fahren werden, erwies sich als Trugschluss. Somit musste ich die restlichen 50km, bis auf die Überrundung einiger H1 Fahrer, sozusagen als Einzelzeitfahren bestreiten. Trotz meiner schlechtesten Zeit bei diesem Wettbewerb, konnte ich auf Grund des geringen Teilnehmerfeldes von 11 H4 Startern den 7. Platz belegen und mich über eine Prämie von 300,- Schweizer Franken freuen.

 

 

Am kommenden Samstag geht’s zum EHC – Rennen nach Louny/ Tschechien .

Black Forest Cup in Zell am Hamersbach (NHC)

 

Es war mal wieder eine tolle Veranstaltung…tolles Wetter, tolles Publikum und ein unterhaltsamer Moderator Mahlon Jenkins.

Unser Team war hier mit Kerstin, Olaf, Torsten und Jürgen vertreten; Frank war krankheitsbedingt leider nur Zuschauer. Bei über 30 Grad ging es für eine Stunde und eine Runde auf den 1,4 Kilometer langen Stadtkurs. Von Anfang an bestimmten Olaf, Torsten, Jürgen und Joel Weingut das Rennen und machten später den Sieger unter sich aus. Torsten musste leider aufgrund eines Plattfußes abreißen lassen und so kam es ohne ihn zum Zielsprint bei dem Jürgen als Sieger kurz vor Olaf und Joel hervor ging. Kerstin musste sich im Zielsprint Petra Weingut knapp geschlagen geben.

 

Danke nochmal an das fantastische Publikum und Christoph „Stoffel“ Künstle….wir kommen gerne wieder

Deutsche Meisterschaft und Europacup am Pfingstwochenende in Köln

Jürgen verteidigt seinen Titel als Deutscher Meister im Straßenrennen und wird –wie auch Wolfgang Almer - für die Weltmeisterschaft in Italien nominiert

Ein ereignisreiches Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften liegt hinter uns.

Den Auftakt machte das Zeitfahren am Samstag in Elsdorf nahe Köln. Hier mussten 20 km auf einem leicht welligen Kurs absolviert werden.

Wolfgang fuhr mit einer sehr guten Leistung auf den 3. Platz in der deutschen Wertung (Platz 4 Europacup).

Auch Jürgen konnte mit einer sehr guten Zeit und Platzierung ein Ausrufezeichen setzen. In der Gesamtwertung wurde er 8. und war bester deutscher H3-Starter.

Kerstin musste krankheitsbedingt leider absagen; Dominik hatte keinen guten Tag und ist derzeit auf der Suche nach seiner Form.

Am Pfingstmontag fand dann das Straßenrennen in Köln-Longerich statt, bei dem auch Olaf und Torsten teilnahmen.

Alle Klassen starteten gleichzeitig und dadurch kam es zu einem bunten Mix aus H4 und H3 Fahrern. Torsten hatte technische Probleme und konnte nach einem „Boxenstopp“ zumindest einige Runden am Renngeschehen teilnehmen.

Olaf konnte dem hohen Tempo auch nur einige Zeit folgen, belegte aber in der H4-Wertung immer noch einen 8. Platz. Wolfgang kam als 3. bester Deutscher ins Ziel.

Nahezu perfekt lief es für Jürgen. In der stark besetzten H3 musste Jürgen nach einigen Runden abreißen lassen und sortierte sich später in einer mehrköpfigen Gruppe aus überwiegend H3ern ein. Diese Gruppe fuhr dann bis zum Ende des Rennens zusammen und somit kam es auf den Zielsprint an, den Jürgen dann mit einem knappen Vorsprung vor Lars Hoffmann und Johannes Herter gewinnen konnte. Herzlichen Glückwunsch zum deutschen Meister!!!!!

Danke auch an unsere Teammitglieder Oli und Michi, die als Zuschauer unsere Jungs unterstützen.

Aufgrund der tollen Leistung wurden Jürgen und Wolfgang beim DBS für die
Teilnahme an der WM in Italien vorgeschlagen.

 

Auch hier HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Weltcup in Ostende/Belgien

Zwei adViva Fahrer für Deutschland

Super Wetter, Sonne pur, etwas Wind wie es an der Küste zu erwarten ist und ein Top-Ergebnis für unsere Teamfahrer Jürgen und Wolfgang.

 Für Jürgen war es der erste offizielle Auftritt im Nationaltrikot und dementsprechend motiviert ging er in das Rennwochenende.

Zuerst fand das Zeitfahren über eine Strecke von 18 Km statt.

Jürgen musste relativ früh bei den H3ern starten und deshalb auch lange auf das endgültige Ergebnis warten.

Leider nur der „undankbare“ 6. Platz. Für den weiteren Verbleib in der Nationalmannschaft wäre ein 5. Platz erforderlich gewesen. Lediglich 3 Sekunden trennten ihn von Platz 4 und 5. Schade! Aber knapp vorbei ist auch daneben J

Besser machte es Wolfgang! Auch er musste sich in einem unglaublich stark besetzten Feld behaupten…und das hat er!

5. Platz im Zeitfahren und somit ab Juli Mitglied des deutschen Paracycling-Teams! Glückwunsch Wolle!!

Samstag dann das Straßenrennen über 64 km.

Zuerst wieder die H3 am Start…40 (!) Fahrer und es war klar, dass es von Anfang an abgeht. Und so war es dann auch. Jürgen konnte sich in den ersten beiden Runden in der Spitzengruppe behaupten, musste dann aber in der 3. Runde dem hohen Tempo Tribut zollen und abreißen lassen. Letztendlich fand er sich in einer 9 köpfigen Gruppe wieder, die dann dem Ziel zu rasten.

Im Sprint kam er als 3. der Gruppe ins Ziel und verpasste knapp die Top Ten. Aber trotzdem ein tolles Ergebnis.

Wolfgang hatte vom Start weg Pech. Obwohl er sich früh im Startbereich einfand, verhakte er sich mit einem anderen Handbiker, so dass die anderen an ihm vorbei fuhren und er sich mit Startreihe 4 zufrieden geben musste. Dadurch schwanden die Hoffnungen von Anfang an sich in der Spitzengruppe aufzuhalten. Er konnte zwar einige Plätze gut machen, fuhr aber die meiste Zeit des Rennens alleine und wurde 12.

 Ein unerwartetes Highlight fand für Jürgen dann am Sonntagabend statt. Er durfte im Team Relay zusammen mit Bernd Jeffre und Mariusz Frankowski für Deutschland starten. 3 Runden à 3 Km für jeden Fahrer. Ein tolles Erlebnis für Jürgen und auch ein interessantes Rennen für die Zuschauer.

5. Platz …alle waren zufrieden.

In 14 Tagen geht es dann nach Köln zu den deutschen Meisterschaften, bei denen einige adViva Fahrer starten werden. Also Daumen drücken!!!

 

Der Nachwuchs im neuen Wolturnus Bike

Getreu dem Moto von adViva "Wir helfen bewegen" hat nun auch Dominik, unser jüngster Fahrer ein perfekt angepasstes Bike von unserem Sponsor Wolturnus bekommen. Aufgrund der Entfernung vom Hauptsitz von adViva in Sinsheim und der Ostsee, von wo Dominik herkommt, blieb nach dem Auspacken und Einstellen des Bikes nicht viel Zeit zum Testen. Deshalb wurde der Test in den Residenz Lauf, in Würzburg,verlegt. Unter Rennbedingungen konnte das Bike sofort zeigen, was in Ihm steckt. Perfekt rollte das Bike über den Asphalt, wie man es von der Qualitätsarbeit aus Dänemark gewohnt ist. Wieder mal konnte die Nachwuchsarbeit im adViva Handbiketeam, einem jungen Talent die Grundlage schaffen, sich in den Rennzirkus zu integrieren. Ein großes "Danke schön" geht an alle Sponsoren die das Team tatkräftig unterstützen und solche Förderungen ermöglichen.

Der neue BMW in Teamoptik

Hier steht er, unser BMW 5er Touring, einsatzbereit für die Rennwochenenden. Mit Werbung von allen Unterstützern beklebt, werden die ersten Touren zum Weltcup im belgischen Ostend und zur deutschen Meisterschaft in Köln führen. 

Wir bedanken uns bei der Gruber Werbetechnik Waibstadt für die professionelle Beschriftung.

Unser neuer BMW  ist da!

Bei schönstem Sonnenschein haben sich der Teamchef und Olaf auf den Weg nach Unterschleißheim bei München gemacht, um das neueste Modell des BMW 5er Touring als Teamfahrzeug für die Saison 2018 abzuholen. Wir bedanken uns besonders bei Herrn Müller und BMW für den Wagen mit hervorragender Ausstattung und auch bei Kirchhoff Mobility für den behindertengerechten Umbau. Nächste Woche erfolgt noch die Beschriftung durch Gruber Werbetechnik, dann ist er bereit für den Einsatz im adViva Handbiketeam.

Hannover Marathon…Pleiten, Pech und Pannen

 

Was war das für ein Rennen für unsere adViva-Fahrer? Bei strahlendem Sonnenschein gingen unsere Fahrer Olaf, Hartmut, Frank und Jürgen an den Start, erstmals in Hannover über die Marathondistanz. Beim Start ging es schon los. Frank verdrehte mit seiner Urgewalt die Stellung seiner Kurbeln und „eierte“ die 42 km über den teilweise sehr holprigen Asphalt. Olaf verlor bei Kilometer 16 seinen Auffahrschutz, rollte deshalb nochmals ca. 100 m zurück und musste sich - mit Auffahrschutz im Bauchgurt-  im mittleren Fahrerfeld einreihen. Hartmut hatte eher Probleme die richtige Strecke zu finden und bekam von Polizisten auf Frage, wo die Strecke lang geht die Antwort „das wissen wir auch nicht so genau“. Also entschied er sich einigen Inlineskatern zu folgen und kam deshalb mit einer sensationellen Zeit und als erster Handbiker im Ziel an…allerdings hatte er nur 21 Kilometer zurückgelegt JBesser erging es Jürgen. Er konnte lange Zeit der Spitzengruppe folgen, bemerkte dann aber zu spät dass der Fahrer davor den Anschluss verlor. Die gemeinsamen Bemühungen wieder heranzufahren scheiterten dann aber, da sich nicht jeder der Gruppe bei der Aufholjagd beteiligen wollte. Dann verfuhr sich seine Gruppe noch, konnte aber schnell wieder auf die richtige Strecke zurückkehren. Letztendlich aber ein guter 2. Platz in der MH3.

 Fazit:

Das Beste war wohl das Wetter an Hannover. Leider müssen wir noch Kritik anbringen. Im letzten Drittel des Rennens mussten sich die Handbiker, in einer Art „Handbike-Slalom“ durch die Inlineskater kämpfen, die die Kurzdistanz von 21 Km fuhren. So kam es im Zielsprint auf der Zielgeraden zu einem Zusammenstoß zwischen einem Handbiker und einem Inliner. Wir hoffen, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat.

So ein Rennen macht weder den Inlinern noch den Handbikern Spaß.

Sensationeller Saisonauftakt für Jürgen Döringer in Rosenau beim EHC

Wie immer am Ostersamstag fand das gut besetzte Handbike-Rennen im französischen Rosenau/Elsass statt. Insgesamt waren 114 Starter aus 13 Nationen gemeldet, die in den verschiedenen Klassen an den Start gingen. Jürgen war dieses Jahr der einzige Starter für das adViva Handbike Team dabei und ging zusammen mit 37 weiteren Fahrern in seiner Klasse die 44 Km lange Strecke an.

Von Anfang an bildete sich eine große Spitzengruppe, die sich während des Rennens auf 11 Fahrer reduzierte. Nach der letzten Wende lag es dann am Geschick des Einzelnen, sich für den zu erwartenden Zielsprint gut und rechtzeitig zu positionieren. Nach einem harten und langen Sprint gelang es Jürgen als Zweiter über die Ziellinie zu fahren. Vor ihm war nur noch der amtierende Weltmeister David Franek aus Frankreich.

Ein tolles Ergebnis und ein super Start in die Rennsaison. Jetzt gilt es für ihn, alle Konzentration auf die anstehenden Weltcup-Rennen in Belgien und den Niederlanden zu richten.

Nächster Termin für die adViva Fahrer ist der Hannover-Marathon am kommenden Sonntag den 08.04.2018.

 

 

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