Abschlusstag adViva Natur pur E-Handbikewoche

Tagesthema heute: "Mitten durch den Wald". Abseits von allen Wegen bahnten wir uns unseren Weg durch das Dickicht. Einige Hindernisse mussten durch die fleißigen Helfer weggeräumt werden.
Das Resumee der Truppe war, dass es beeindruckend ist, wie weit man mit den Bikes in der Natur kommt.
Zum Abschluss und zur Vertiefung ging es auf einen Mountainbike Parcours, wo jeder nach den eigenen Ansprüchen auf seine Kosten kam.
Wir werden nächstes Jahr bestimmt viele Teilnehmer wiedersehen!

14.09.2020

Tag 2 des Natur pur E-Handbike Wochenendes

Aufgrund der tollen Gruppe konnten wir diesmal eine 40km-Tour mit 700 Höhenmetern bewältigen. Festung Dilsberg und die Burgen von Neckarsteinach waren die Ziele.
Kaiserwetter und Eisdiele machten den Tag rundum perfekt.
Vollen Mutes erwarten wir Tag 3!

13.09.2020

Tag 1 des Natur pur E-Handbike Wochenendes

Nach Begrüßung mit Kaffee und Kuchen ging es wie gewohnt zur Anpassung der Mountainbikes. Diesmal hatten wir leichtes Spiel, die Teilnehmer passten wie gemalt in die Bikes.
So starteten wir in den angrenzenden Wald, passierten schon am ersten Tag einige Trails, da die Teilnehmer sehr gut mit den Bikes zurecht kamen. Selbst umgestürzte Bäume wurden als Hindernisse gemeistert.
Wir freuen uns auf Tag 2!

12.09.2020

24 Stunden Nonstop Handycling in Venlo

Fotografie © by Drazen Boric

Was lässt man sich in Zeiten von Corona nicht alles einfallen….
Die Nettebiker - in Person von Stefan Voormans - luden vergangenes Wochenende zu einem 24 Std Rennen auf die Radrennbahn nach Venlo ein. Ziel war es, in Teams nonstop 24 Stunden die Bahn zu umrunden und das Ganze auch, um Spenden für Stefans Projekte in Indien einzufahren. So fand sich eine lustige Truppe aus 19 niederländischen, belgischen und deutschen Sportlern zusammen, die dieses Projekt angingen.
Vom adViva Handbike Team war Jürgen Döringer dabei. Es gab zwei Zweierteams und sonst Viererteams, die sich ab 18.30 Uhr bei nahezu tropischen Temperaturen auf die 800 m lange Rennbahn begaben.
Jürgen bildete gemeinsam mit Annett Zenker-Urban, Oliver Pohling und David Wiegmanns ein Team, die in den 24 Std beachtliche 773 Km zurücklegten. Insgesamt wurde von ihnen die Bahn mehr als 966 Mal bei einem Schnitt von 32 km/h (!) umrundet. Eine tolle Teamleistung!!!
Danke nochmal an Stefan für die wirklich tolle Organisation. Es hat an nichts gefehlt und es wurden in der Zeit viele nette Gespräche geführt, zu denen man bei den üblichen Wettkämpfen nicht kommt.
Noch eine Bemerkung am Rande….addieren wir alle gefahrenen Kilometer der Teilnehmer zusammen, dann wären die Radsportler in den 24 Stunden Luftlinie von Venlo zum Assuan-Staudamm (Anmerkung von Stefan Voormanns) ins südliche Ägypten gefahren….nämlich 3815 Km!
Die Bilder 3 und 4 Fotografie © by Drazen Boric
Bild 5 und 7 Fotos by Herbert Van Dam

12.08.2020

Letzter Tag unserer "Natur pur"-Handbikewoche

Diesmal ging es hoch zum Schloss Hirschhorn. Hier ging es den Neckarsteig entlang auf engen Pfaden zur Kapelle Ersheim. Anschließend ging es zum Abschlusskaffee wieder in die Stiftung...wir freuen uns aufs nächste Mal!

01.08.2020

Tag 5 der "Natur pur"-Woche

Nach dem Ruhetag fuhren wir diesmal wir die östliche Kraichgau-Rundtour über 53 km. Auf halber Strecke gab es eine ausgiebige Rast und Verpflegung bei Maike in Hüffenhardt. Dafür herzlichen Dank
Insgesamt war es eine sehr homogene Tour. Für jeden war etwas dabei.

01.08.2020

Tag 4 der "Natur pur"-Handbikewoche

Und weiter geht die wilde Fahrt mit Tag 4 bei unserer "Natur pur"-Handbikewoche
Diesmal war Langstrecke angesagt. 60 km und 700 Höhenmeter standen auf dem Plan. Ziel war der Mittelpunkt des Kraichgaus, die Burg Steinsberg.
Von der Manfred-Sauer-Stiftung aus ging es durch die Hügellandschaft Richtung Waibstadt nach Sinsheim. Unsere Teilnehmer legten am Auto- und Technik-Museum eine kleine Rast ein. Dann ging es über Streuobstwiesen zum Anstieg hinauf zur Burg.
Die Burg ist komplett umfahrbar und bietet einen traumhaften Ausblick in alle Richtungen. Diese Sicht wurde ausgiebig genossen, bevor wir uns auf den Rückweg machten.
Nun ist ein Ruhe- und Regenerationstag vorgesehen, den wir uns redlich verdient haben💪

01.08.2020

Tag 3 der "Natur pur"-Woche in der Manfred-Sauer-Stiftung

Und schon ist auch der 3. Tag unserer Handbikewoche zu Ende - heute war intensives Geländetraining angesagt. Wald, Wiese, Trails und Downhill wurden erprobt und gemeistert.

 

Insgesamt kam es durch die anspruchsvollen Strecken zu 3 platten Vorderreifen. Vielen Dank an Ehrenhelfer Jane und die anderen für die professionelle Hilfe.

 

Wir freuen uns auf die nächsten Tage!

20.07.2020

Tag 2 der "Natur pur"-Woche in der Manfred-Sauer-Stiftung

Unsere Tagestour setzte sich aus 40 km und 500 Höhenmetern zusammen. Unser erstes Etappenziel war die Festung Dilsberg. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick in die Pfalz sowie auf die Vierburgenstadt Neckarsteinach.

 

Nun ging es bergab am Neckar entlang und über Neckargemünd wieder bergauf zum Hausberg an die Neckarriedhütte. Hier mussten wir die Gruppe aufgrund technischer Probleme teilen.

 

Die Rückfahrt erfolgte jeweils wieder über Neckargemünd auf teils Wald- und teils Fahrradwegen. Eine Gruppe gönnte sich bei der Gelegenheit noch ein Eis - aufgrund der Leistung natürlich absolut verdient.

19.07.2020

Start der diesjährigen "Natur pur"-Woche in der Manfred-Sauer-Stiftung

Tourguide Ralf begrüßte mit Kaffee und Kuchen die acht Teilnehmer sowie deren Begleiter. Man besprach gemeinsam die anstehende Woche, wie die einzelnen Vorstellungen sind und wie sich das auf den geplanten Strecken umsetzen lässt.

 

Dann machten wir uns erstmal an die einzelnen Bikes der Teilnehmer. Diese wurden optimiert und eingestellt, damit jeder die bestmögliche Sitzposition hat und sein Bike ideal beherrschen kann.

 

Wir starteten anschließend zur ersten Tour, die uns zu einem römischen Gutshof - versteckt in angrenzendem Waldgebiet - führte. Hier waren die ersten Waldwege sowie ein Mountainbike-Trail zu befahren.

 

Der erste Tag gilt jeweils als Einstieg, um zu sehen, wie die Teilnehmer klarkommen und die Tour ist deshalb auf 20km begrenzt. Alle haben die Hindernisse gut gemeistert und sind gespannt auf die folgenden Tage. Allerdings hatten wir am letzten Berg dann noch einen Kettenriss, was unsere Abschleppqualitäten zum Vorschein brachte.

 

Zurück in der Manfred-Sauer-Stiftung konnte der Schaden auch umgehend behoben werden und so steht den nächsten Tagen nichts im Wege.

19.07.2020

3.adViva Offroad E-Handbike Tage im Hochschwarzwald vom 25.-29.06.2020

Kursleiter Michel händigte zur Begrüßung allen Teilnehmern eine Tasse mit Bild als Geschenk aus. Aufgrund des herrlichen Kaiserwetters wurde der erste Tag direkt voll genutzt und es gab eine Tour hinauf zum Herzogenhorn auf dem Feldberg. 63 km und 1400 Höhenmeter mussten überwunden werden. Ein respektabler Start in dieses Event.

 

Am 2. Tag war das Tagesziel die Passhöhe am Feldberg. Die geplante Tour musste aufgrund des wechselhaften Wetters etwas angepasst werden, unsere Fahrer blieben aber einigermaßen trocken. Letztlich standen 66 km und 1100 Höhenmeter auf dem Tacho.

 

An Tag 3 gab es die Hochfirst-Tour mit 40 Kilometern und 950 Höhenmetern. Die Hochfirst Tour ist legendär, sie ist die Wurzel der Entstehung der adViva Handbike Tage im Hochschwarzwald. In diesem Jahr technisch sogar einen Tick anspruchsvoller.

 

Hier die Beschreibung der zurückgelegten Strecke:
Wir starten ab dem Hotel, nach einem kurzen Stück Teer fahren wir auf Waldwegen und teils Trials über den Sommerberg in Richtung Hochfirst, über ein schmales Weglein geht es hinunter zur Schanze Titisee Neustadt und von da den Aufstieg über den Trial, den wir im letzten Jahr runter sind, hoch fahren. Nach dem obligatorischen Titiseeblick vom Hochfirst aus fahren wir über die Saigerhöhe zum Titiseeblick, an dem wir im ersten Jahr auch schon waren. Zurück geht es über den Windgefällweiher, Stoßfelsen hinunter zum Ursee und nach Hause.

 

Kursleiter Michel hat herausfordernde Touren geplant, die uns an die Grenzen brachten, aber damit auch sehr viel Spaß bereiteten.

 

Auch am Abschlusstag meinte es der Wettergott noch einmal gut mit uns. Für das Ziel unserer Abschlusstour wählten wir den Schluchsee mit Einkehr im Unterkrummenhof. Der Weg zu unserem Tagesziel war vom Start weg abwechslungsreich.

Beginnend mit einem langen Anstieg hinauf nach Dresselbach, nach einem kleinen kurzen Single Trial Stück folgte eine rasante Abfahrt zur Sommerau. Von dort stiegen wir wieder auf und fuhren über Balzhausen wieder einen kleinen Singletrial und dann gen Schluchsee. Nach einem kurzen Stück am Schluchsee entlang, ging es nochmal in den Wald hinein um nach einer kleinen Schleife und herrlichem Ausblick von einer Anhöhe auf den Schluchsee am Unterkrummenhof einzukehren.

 

In der Gruppe wurde dann entschieden, auf kürzestem Weg die Heimfahrt anzutreten. Bei der Schluchsee Tour wurden nochmal 47km und 750HM zurück gelegt.

 

Über die gesamten Tage wurden abwechselnd auf Schotter, Waldwegen und anspruchsvollen Trials über 250km und um die 5300HM gefahren.

 

Im Namen vom adViva Handbiketeam ganz lieben Dank allen Teilnehmern und ganz besonders unseren Helfern.

 

 

 

 

30.06.2020

Trainingslager des adViva Handbiketeams sowie Salinas Race und Vuelta Playa Blanca

Der European-Handbike-Circuit (EHC) startete die Saison wie schon in den vergangenen Jahren auf der Kanareninsel Lanzarote.  

 

Das adViva Handbiketeam war mit Teamchef Torsten, Jürgen, Olaf,  Nadine, Julia und Kerstin in Lanzarote vertreten – ein bis zwei Wochen vorher reisten die Handbiker auf die Insel um sich zu akklimatisieren und die Tage vor dem Rennen zum Training zu nutzen – Ralf war zum Training mit dem E-Bike mitgereist.

 

Am 14. Februar versammelte sich die europäische Handbiker- Elite zum Salinas-Race. Die 66 Starter aus 15 Nationen wurden in einem Zeitabstand von 30 Sekunden auf die 7 km lange Einzelzeitfahrstrecke geschickt. Leider gab es im Ziel immer wieder Aufregungen als bei einigen Fahrern die Beine aus der Aufhängung katapultiert wurden als sie mit großem Tempo über die unverhältnismäßig hohen Kabelbrücken der Zeitmessung fuhren – zum Glück gab es keine Knochenbrüche und es war auch kein adViva-Fahrer betroffen.

 

Jürgen hatte im Zeitfahren die beste Wattleistung ever was den 5. Platz bedeutete – ein Superergebnis bei der hochkarätigen Konkurrenz von WM-Teilnehmern!

 

Im Straßenrennen am Sonntag startete Jürgen in der zweiten Gruppe – dieses Rennen musste nach wenigen Runden wegen drei schweren Stürzen abgebrochen werden. Das Ergebnis wurde nach dem Zieleinlauf der letzten regulären Runde gewertet und dies war für Jürgen der 6. Platz. Schade, da wäre bei kompletter Rendistanzt mehr drin gewesen.

 

Olaf war zufrieden mit seiner Leistung beim Zeitfahren und auch das Straßenrennen konnte er gut absolvieren – im Zeitfahren wurde er Siebter und im Straßenrennen erreichte er einen respektablen sechsten Platz.

 

Torsten war durch eine aufkommende Erkältung gesundheitlich nicht auf der Höhe und konnte seine Leistung nicht abrufen. Über beide Rennen war er sehr enttäuscht.

 

In der Klasse WH4 stand Julia fit am Start, die Vorjahressiegerin startete direkt vor ihr. Kontinuierlich konnte sie den Abstand verringern und die Siegerin des letzten Jahres auf der Zielgerade überholen und kam als erste ins Ziel. In der Startaufstellung des Straßenrennens stand Julia weit vorne, die Konkurrenz im Nacken. Sie konnte in einer guten Gruppe ein gleichmäßiges Rennen fahren und der Zuruf von Torsten in der vorletzten Runde: „das läuft super Julia“, gab nochmals einen Push. Mit einer halben Runde Vorsprung konnte Julia auch dieses Rennen gewinnen und in das gelbe Trikot der EHC-Führenden schlüpfen.

 

Nadine hatte eine längere Handbike-Pause hinter sich, konnte sich aber in den paar Tagen vor dem Rennen toll steigern. In beiden  Wettkämpfen kam sie als erste ins Ziel – im Straßenrennen hatte sie zusammen mit Kerstin ein gutes Teamwork - und auch Nadine durfte sich über das gelbe Trikot freuen.

 

Kerstin stand in beiden Läufen geschwächt vom Durchfall an der Startlinie, konnte aber ihre Leistung einigermaßen abrufen und war mit beiden Rennen unter diesen Umständen zufrieden, es war jeweils der 2. Platz.

 

Die tägliche Behandlung durch Nadine war einfach klasse, so konnten die Muskeln bei allen nach Training und Rennen schneller regenerieren und waren am nächsten Morgen wieder einsatzbereit. Herzlichen Dank Nadine!

 

Einen Tag nach den Rennen machte das Team eine tolle Ausfahrt bei der Kerstin aufgrund ihrer Problematik leider nicht dabei sein konnte. Dafür hielt Ralf mit dem E-Bike mit die Fahnen hoch und das Team hatte eine wunderschöne Ausfahrt nach El Golfo.

 

Es war eine superschöne Zeit auf der Insel und das Wetter mit den vielen Sonnenstunden einfach gigantisch. Für einige waren die letzten Tage durch „Calima“ – ein Sandsturm, der über die Insel fegte – nicht mehr so angenehm aber alle kamen von der Insel weg und - teilweise mit kleinen Umwegen - gut zuhause an.

01.03.2020

3. adViva Offroad E-Handbike Tage im Hochschwarzwald (25.-29.06.2020)

Erlebe auch 2020 mit dem Handbike die Schönheiten des Hochschwarzwaldes
 
Der Austragungsort ist wie in den letzten beiden Jahren Lenzkirch. Die Touren sind variabel und liegen zwischen 2 und 5 Stunden. Die Ausschreibung richtet sich an Fortgeschrittene und ist für Begleitpersonen mit MTB geeignet. Das Motto lautet gemeinsam in der Natur zu biken und zusammen Spaß zu haben.
 
Die Teilnehmerzahl ist auf 6 Handbiker beschränkt.
 
Preise, nähere Infos zur Unterkunft sowie das Anmeldeformular könnt ihr dem nachfolgenden Dokument entnehmen:
Ausschreibung Anmeldeformular 2020-2.pdf
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01.03.2020

EHC-Finale in San Remo

Dieses Jahr sind Kerstin, Nadine, Julia, Jürgen und Olaf zusammen mit den Tübinger Kollegen Hans Albert und Bernd nach San Remo aufgebrochen. Mit an Bord war auch Stefan, ihm danken wir besonders für seine logistische Hilfe beim Ein- und Auspacken von Rädern und Stühlen.

 

Im Gegensatz zum vorigen Jahr, hatten wir diesmal bestes Handbike – Wetter. Olaf reiste als Träger des gelben Trikots in der MH 4 Klasse zum Finale nach Italien. Allerdings wusste er, dass bei „normalem“ Rennverlauf bestenfalls der 3. Platz im Gesamtklassement möglich war. Leider konnte er den ganz Schnellen nach dem Start nicht folgen, er musste  sich mit 2 Italienern „rumschlagen“ (-; von denen er leider nur einen hinter sich lassen konnte. Dies bedeutete  den 5. Platz im Rennen und den 3. Platz in der Gesamtwertung.

 

Für Kerstin war es ein gutes Rennen zum Abschluss der Saison. Sie wollte zuerst mit Nadine fahren, aber da in der Gruppe Valentina Rivoira - eine direkte Konkurrentin von Kerstin -  war, hat sie die Chance genutzt als Roberta Amadeo weggefahren ist und ging  mit. Eine gute Entscheidung,  so konnte sie den 2. Platz sichern. Auch im Gesamtklassement WH3 hat Kerstin den 2. Platz erreicht.

 

Jürgen war einziger Deutscher unter vielen Italienern.  Leider reichte es ihm wiederum nur für den undankbaren vierten Platz unter der starken Konkurrenz. Trotzdem hat Jürgen in der Gesamtwertung EHC den zweiten Platz belegt und ist damit sehr zufrieden.

 

Nadine hatte leider keine direkte Konkurrentin im italienischen Rennen  aber hat trotzdem im Startfeld der Frauen ein gutes Rennen gefahren. Im Gesamtklassement der WH0 konnte sie den 1. Platz behaupten, den sie seit Lanzarote inne hatte.

 

Auch Julia ist angereist, um ihr gelbes Trikot der WH4 zu verteidigen. Es versprach ein spannendes Rennen zu werden. Ihre direkte Konkurrentin Romina Modena konnte ihr das gelbe Trikot noch abnehmen, sollte sie vor Julia ins Ziel kommen. Nach den Erlebnissen in Lugano zwei Wochen vorher war sie super nervös. Sehr dankbar war sie für die Unterstützung von Bernd aus Tübingen, der ihr, bis er durch einen Platten ausgeschieden ist, als „Bodyguard“ zu Seite stand.

 

Es war ein spannendes Rennen, in dem Julia ihre Vorteile in den Kurven und an der Steigung so ausspielen konnte, dass es schlussendlich zu einem 2. Platz im Rennen und damit zum Gesamtsieg gereicht hat.

 

Zufrieden mit diesem Saisonabschluss, der für unser Team sehr erfolgreich war, sind nach ca. 10 stündiger Fahrt alle wieder heil zu Hause angekommen.

23.10.2019

Häussler-Handbike Rennen in Ulm, NHC-Abschlussrennen, Offene Süddeutsche Meisterschaften

Gleich drei Wertungen gab es beim Rennen am 29.09. in Ulm, bei herrlichem Herbstwetter fiel für 26 Handbiker pünktlich um 8.40 Uhr der Startschuss. Schnell bildete sich bei den Männern eine Spitzengruppe mit Jürgen und Torsten, Max Weberund Winni Sigg waren auch in dieser Gruppe. Der „alte Fuchs“ Max Weber zog früh den Zielsprint an und überraschte die Anderen damit. Torsten konnte Jürgen noch kurz vor der Ziellinie übersprinten und wurde Gesamtzweiter, in der H4 war kein anderer schneller als er und somit können wir Torsten zum süddeutschen Meister gratulieren. Jürgen belegte den 3. Platz im Rennen, in der H3 war dies der 2. Platz und somit die süddeutsche Vizemeisterschaft.

 

Auf der sehr gut ausgeschilderten Strecke konnte Julia lange mit einer Männergruppe mitfahren und wurde souverän Erste mit einer deutlichen Steigerung gegenüber dem letzten Jahr und damit ebenso Meisterin. Kerstin hängte sich an die Taucher-Familie und konnte nach gesundheitlichen Problemen im Sommer eine ordentliche Leistung abrufen, für sie war es der zweite Platz.

 

Nachdem alle Handbikes in den Autos in der Tiefgarage verstaut waren, ging es gemeinsam zum Zelt vom Sanitätshaus Häussler auf den Münsterplatz. Dort wurden alle Sportler mit kalten und warmen Getränken, Weißwürsten und Wienerle bestens versorgt! Um elf Uhr erfolgte die Siegerehrung der drei ersten Männer und Frauen auf der Bühne am Münsterplatz und wie schon in den letzten Jahren wurden alle Handbiker. 26 an der Zahl, auf die Bühne geholt – eine tolle Sache – zumal der Münsterplatz um diese Zeit voll mit Leuten war und für die Leistungen der Rollstuhlsportler ordentlich Beifall gespendet wurde.

 

Die nächste Station war dann der Ratskeller in Ulm. Nach einem leckeren Essen das vom Sanitätshaus Häussler gesponsert wurde, gab es die Siegerehrung der offenen Süddeutschen Meisterschaft und NHC-Gesamtwertung. Auch bei der Gesamtwertung gab es sehr gute Ergebnisse für das adViva-Team:In der MH4 konnte Torsten das gelbe Trikot nach Hause bringen, Olaf belegte den dritten Rang, Frank erreichte Platz 5. Ebenso in Gelb blieb Julia bei den Frauen, Kerstin belegte hinter ihr den zweiten Platz, Jürgen Döringer schaffte es mit nur wenigen Rennen auf Rang vier – ein tolles Ergebnis für das Team!

13.10.2019

EHC-Rennen in Lugano

Ein Wochenende in der Schweiz….
Unser Team BMW machte vergangenes Wochenende Station in Lugano/Schweiz. Julia Dierkesmann, Olaf Heine und Jürgen Döringer starteten am Samstag zum 12 Kilometer Zeitfahren mit zwei doch sehr „knackigen“ Anstiegen. Julia erreichte hier den 3. Platz bei den Frauen und war sichtlich glücklich über dieses Ergebnis. Ebenso zufrieden war Olaf, der auch den 3. Platz in der MH4 erreichen konnte.
Jürgen hingegen haderte etwas mit dem undankbaren 4. Platz in der MH3. 9 Sekunden schneller und es hätte sogar für den 2.Platz gereicht.

 

Sonntag dann das Straßenrennen, bei dem alle Klassen gemeinsam starteten. Und so kam es dann, dass sich die schnellsten H3er und H4er-Fahrer nach wenigen Kilometern absetzen konnten.
Jürgen und Olaf folgten in einer recht großen Verfolgergruppe und so musste die letzte Runde die Entscheidung bringen.

 

Bei der letzten Wende wurde Olaf von einem Konkurrenten „abgeschossen“ und kam zu Fall. Trotzdem konnte er noch den 7. Platz in der MH4 erreichen. Jürgen verfehlte wieder knapp einen Podestplatz und musste sich im Zielsprint dem Schweizer Jean-Marc Berset geschlagen geben.

 

Sichtlich genervt war Julia. Sie hätte sich ein spannendes Rennen mit ihrer italienischen Mitkonkurrentin liefern können, was jedoch ein italienischer H2-Fahrer mit unfairen Attacken gegen Julia verhinderte und sie nicht vorbei ließ. So etwas sollte und muss nicht sein!!!! Julia kam dann als Drittplatzierte ins Ziel, ein zweiter Platz wäre möglich gewesen.

Eine schöne Momentaufnahme ist, dass alle drei adViva-Fahrer nun als Gesamtführende der EHC Wertung ins letzte Rennen in 14 Tagen in San Remo gehen. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in San Remo.

25.09.2019

Mountainbikewoche in der Manfred-Sauer-Stiftung

Zum ersten Mal fand ein Wochendkurs Anfang September mit 10 Teilnehmern  in der Manfred Sauer Stiftung statt. Viele Altgediente sowie zwei neue Rollis hatten sich dazu angemeldet. Am Freitag wurde das gute Wetter genutzt und ausgiebig durch Wald und Flur geradelt. In den folgenden Tagen mussten wir dem Regen trotzen. Am Samstag ging es über den Dilsberg zu den vier Burgen nach Neckarsteinach. Am Sonntag mit Dauerregen nach Schloss Hirschhorn und am Neckarsteig entlang. Trotz durchnässter Kleidung hatten alle ihren Spaß.

20.09.2019

EAM Halbmarathon in Kassel

Vergangenen Sonntag starteten unsere Teammitglieder Frank Hüttenberger, Olaf Heine, Torsten Purschke und Jürgen Döringer beim EAM Halbmarathon in Kassel. Schade, dass insgesamt nur 9 Fahrer den Weg nach Kassel gefunden haben. Die Veranstalter geben sich wirklich viel Mühe und schätzen unsere Teilnahme sehr. Zudem gehört dieses Rennen zur NHC-Serie, bei dem wichtige Punkte für die Gesamtwertung gesammelt werden können.

Nun zum Rennen…da war es leider die Kunst den richtigen Weg zu finden.  Der Tagessieger Patrick Gabriel bestimmte von Beginn an das Rennen. Olaf, Jürgen und Torsten konnten zumindest einige Kilometer folgen und mussten ihn dann ziehen lassen. Leider kam es dann zu den geschilderten Situationen. Die Drei kamen mehrfach vom „rechten Weg“ ab und hatten zum Schluss deutlich mehr als 23 km auf dem Tacho. Teilweise waren sie auf Hauptverkehrsstraßen unterwegs und mussten sogar an roten Ampeln halten.

 

Trotzdem konnte Torsten als Zweiter die Ziellinie überqueren, knapp gefolgt von Olaf, der den 3. Platz in der MH4 belegte; Jürgen konnte sich noch den 1. Platz in der H3 sichern und Frank kam als Sechster der H4 ins Ziel.

 

Bleibt zu hoffen, dass diese doch an sich gut organisierte Veranstaltung im nächsten Jahr besser besucht wird und die Veranstalter noch etwas an der Wegweisung arbeiten, damit die Irrfahrten sich nicht wiederholen...

19.09.2019

Das adViva-Team bei den NHC-Rennen in Ebermannstadt und Niedernhall

Der September hatte es für unsere Athleten bislang in sich. Am ersten Wochenende stand der Fränkische Schweiz-Marathon in Ebermannstadt auf dem Programm.

 

Torsten erreichte einen zweiten Platz in seiner Kategorie und konnte 200 Punkte für die NHC-Wertung einsammeln. Dadurch konnte er das Gelbe Trikot für die Führung in der MH4-Kategorie überstreifen. Olaf belegte Platz drei. Julia gewann in der Frauen-Konkurrenz und behauptete das Gelbe Trikot der NHC-Frauenwertung. Eine tolle Leistung von unseren Fahrern.

 

Nur eine Woche später, am vergangenen Sonntag, ging es dann gleich schon wieder ans Eingemachte beim ebm-papst Marathon in Niedernhall. Der Wettergott meinte es zunächst nicht gut mit uns, allerdings blieb es pünktlich zum Aufwärmen und Rennen von oben herab trocken. Kurz nach der Zieldurchfahrt schüttete es bei der Siegerehrung, die zum Glück in einem Zelt stattfand, wieder wie aus Kübeln. Von daher ein gutes Timing...

 

Es war für unser Team ein sehr erfolgreiches Rennen. Jürgen gewann die MH3-Wertung, Olaf die MH4-Wertung vor Torsten auf Platz 2. Bei den Frauen belegten Julia und Kerstin Platz 2 und 3. Frank konnte sich mit Kerstin zusammentun und die beiden wechselten sich in der Führungsarbeit gut ab. Tolles Teamwork!

 

Nun neigt sich die Saison so langsam dem Ende zu, allerdings haben unsere Sportler noch einiges vor...:-)

Ebermannstadt

Niedernhall

11.09.2019

reha team West & ottobock Cup 2019

Am vergangenen Sonntag starteten vier Teammitglieder beim reha team West & ottobock Cup 2019 im Rahmen des Großen Preises von Nettetal. Der Handbiketeil der Veranstaltung wurde wie immer perfekt organisiert. Danke dafür!

 

Pünktlich zum Rennbeginn hatte auch der Wettergott ein Einsehen. Nachdem es zuvor den ganzen Morgen regnete, hörte es rechtzeitig auf, sodass nur noch eine leicht nasse Fahrbahn auf die 29 teilnehmenden Kurbelakrobaten wartete.

 

Torsten war mit seinem Ergebnis nicht unzufrieden. Er wurde gleich an der 3. Kurve ausgebremst und verlor daher den Anschluss an seine Gruppe. Er kämpfte sich fortan alleine durch und erreichte mit Platz 3 in seiner Klasse ein gutes Ergebnis.

 

Julia hatte zunächst mehr Glück in einer Gruppe. Nach ein paar Runden löste sich diese aber auf. Die einen waren zu schnell, die anderen zu langsam...auf der letzten halben Runde nahm Torsten sie beim Überrunden nochmal in den Schlepptau und die beiden kamen gemeinsam über die Ziellinie. Ihr machte die kurvenreiche Strecke Spaß und sie musste sich am Ende in der Frauenkonkurrenz nur Annika Zeyen geschlagen geben. Der Abstand zu ihr im Vergleich zu den letzten Rennen wurde sogar kleiner.

 

Für Hartmut war es ein anstrengendes Rennen wegen der vielen Kurven und dem hohem Tempo. Er fuhr das Rennen hauptsächlich mit Ulli Freitag, was sehr gut geklappt hat und im Zielsprint war er vor ihm. Außerdem wurde er nur einmal von der Führungsgruppe überrundet 😉

 

Frank merkte schon in der Einführungsrunde, dass es nicht sein Tag war. Trotzdem konnte er 7 Runden gutes Tempo gehen mit ca. 30 km/h Schnitt. Er hatte aber auch Bauchschmerzen währenddessen und dann war der Muskelakku schlagartig leer und er quälte sich die letzten Runden so durch. Trotz allem mit einem knapp 27er Schnitt kein schlechtes Ergebnis für ihn.

02.09.2019

Mountainbikewoche über Stock und Stein in der Manfred Sauer Stiftung

Zum Wochenkurs vom 20.07. bis 26.07.2019 fanden sich 8 Teilnehmer in der Manfred-Sauer-Stiftung ein. Nach Begrüßung und Vorstellung am Samstag wurden jeweils die Bikes für die Rollis angepasst. Danach startete man zur ersten Probefahrt. Nachdem alle Bikes passten, konnten wir die Woche am Sonntag mit einer 56km langen Tour starten, in der wir zur Hälfte von einem kräftigen Regenschauer erfasst wurden. Danach wurden wir  mit Kaffee und Kuchen und diversen Getränken bei unserer Tourguidefee Maike entlohnt.  Bei herrlichem Sonnenschein ging es mit trockenen Klamotten heimwärts. Die nächsten Tage ging es dann in die Natur und die angrenzenden Wälder.

 

Einige Wiesen und Waldtrails wurden befahren, was sichtlich Laune bereitete. Der Donnerstag war zwar der heißeste Tag des Jahres, doch die Hitze konnte den Ehrgeiz und Eifer der Teilnehmer nicht bremsen. So wurde der Neckarradweg teilweise befahren und über die Wälder ging es zurück. Am Ende hatten wir die 50km wieder geknackt. Die letzte Tagestour wurde nochmals mit allem gespickt von Forst und Feld und natürlich mit einem Boxenstopp zur Stärkung. Touren zwischen 35 und 56 km waren auf dem Tagesprogramm. Es war eine ganz tolle Truppe, wobei drei Teilnehmer zum ersten Mal einen solchen Kurs belegten. Einige meldeten sich spontan gleich für die Wochenendveranstaltung im September an. Wir haben wohl in Zukunft einige Mountainbiker mehr in der Szene.

31.07.2019

Jürgen Döringer beim Rennen in Heidelberg von Kamerateam begleitet

Unser Fahrer Jürgen Döringer wurde vergangenen Sonntag von einem ARD-Fernsehteam begleitet. In "brisant" war am Montag ein toller Bericht über ihn zu sehen. Hier kann man es sich anschauen.

11.07.2019

15. Heidelberger Rollstuhl-Maxi-Marathon

Am gestrigen Sonntag stand für uns alle das Saisonhighlight in Form des 15. Heidelberger Rollstuhl-Maxi-Marathons auf dem Programm. Alle zwei Jahre gehen hier die Sportler auf die schnelle Strecke, die dank dem Kursverlauf entlang des Neckars mit langen Geraden Spitzenzeiten verspricht.

 

Dies zeigte sich auch diesmal, da erneut der Weltrekord auf der Marathon-Distanz gebrochen wurde. Auch in der H1-Klasse gab es eine neue Weltbestzeit. Unser Teammitglied Jürgen Döringer landete in seiner Klasse als bester Deutscher auf Platz 5. Er erwischte einen hervorragenden Start, musste dann aber bei den ständigen Tempoverschärfungen abreißen lassen. Daher fuhr er 15 km alleine und ohne den Nutzen des Windschattens, ehe ihn eine Verfolgergruppe einholte. Hier wurde taktisch gefahren und Jürgen konnte den gruppeninternen Zielsprint für sich entscheiden. Im hochkarätig besetzten Starterfeld eine tolle Leistung.

 

Waldemar hatte Pech, da er im Windschatten von Teamkollege Oli diesen touchierte und dabei seinen Zeitnahme-Chip verlor. Daher kam er ohne echte Wertung ins Ziel, erreichte aber eine neue persönliche Bestzeit.

 

Kerstin war zunächst lange alleine unterwegs, ehe sie sich einer Gruppe anschließen konnte. In dieser klappte es gut mit den Führungswechseln. Am Ende stand bei der Marathonmarkierung eine Zeit von 1:29:18 auf der Uhr. Ihr Ziel unter 1:30 zu bleiben wurde also erreicht.

 

Frank konnte die in Duisburg aufgestellte persönliche Bestzeit erneut um 10 Minuten auf 1:25:21 deutlich steigern. Er hatte von Beginn an eine Gruppe erwischt, in der das Tempo kontinuierlich hochgehalten wurde. Erst auf den letzten 5 Kilometern musste er abreißen lassen und sich alleine ins Ziel kämpfen.

 

Alle anderen adViva-Fahrer kamen mit den ungefähr erwarteten Zeiten pannen- und unfallfrei an der Ziellinie an. Es war also wieder eine gelungene Veranstaltung, auf deren nächste Austragung in zwei Jahren wir uns bereits jetzt freuen.

08.07.2019

NHC-Rennen in Ettenkirch

Am letzten Wochenende gingen vier unserer Teammitglieder (Kerstin, Julia, Olaf und Torsten) beim 3. NHC-Rennen in Ettenkirch an den Start. Michel war zusätzlich zur seelischen und moralischen Unterstützung sowie als Fotograf angereist (danke dafür).

 

Olaf und Torsten konnten gemeinsam mit Max Weber das Rennen auf dem anspruchsvollen Rundkurs über 2 km je Runde gestalten. Torsten zeigte sich im Anschluss sehr erfreut über seine Leistungsfortschritte und hatte sehr viel Spaß unterwegs. Im Zielfinish der drei Kurbelakrobaten konnte Torsten sich an der 300 m langen Steigung sogar durchsetzen und den Sprint für sich entscheiden. Tolle Leistung!

 

Olaf lobte ebenso die gute Führungsarbeit mit Torsten und Max. Bei Minute 48 versuchte er zu attackieren, was sich im Nachhinein leider als zu früh erwies.

 

Julia empfand das Rennen heiß und super anstrengend, war mit Ergebnis und ihrer Leistung aber zufrieden. Ihrem Gefühl nach zu urteilen, wurde der Berg von Runde zu Runde steiler...;-)

 

Kerstin kam relativ gestresst in Ettenkirch an, da sie auf der Anreise im Stau steckte und auch die Ausweichroute überlastet war. Sie musste die Runden komplett alleine drehen und fand leider keine Gruppe. Ihr Ziel - schneller zu sein als im Vorjahr - konnte sie dann aber doch erreichen und den persönlichen Streckenrekord um 30 Sekunden steigern.

 

Nun freuen sich alle Teammitglieder auf nächsten Sonntag, den 07.07.2019. Hier steht das Saisonhighlight mit dem Marathon in Heidelberg an. Start ist um 11:00 an der Neckarwiese. Vorraussichtlich werden wir in voller Teamstärke auf dem Kurs unterwegs sein.

29.06.2019

Cologne Classics 2019

Wie immer am Pfingstwochenende ziehen die Cologne Classics hunderte Radsportbegeisterte nach Köln. Im Paracycling ein C1 Rennen und somit auch immer mit internationalen Startern besetzt.

 

Samstags ging es nach Elsdorf zum Zeitfahren, wo vom adViva Handbike Team Kerstin Abele und Jürgen Döringer am Start waren. Für die Männer galt es eine 20 Kilometer lange Strecke, bei den Frauen 15 Kilometer zu bewältigen.

 

Beide waren beim Zieleinlauf mit ihrer Leistung sehr zufrieden, wobei Jürgen sich wunderte, dass nur eine mittelmäßige Platzierung heraus sprang. Ein Grund mit Sicherheit ein schleichender Plattfuß am Vorderrad, aber ob das alleine ausschlaggebend war muss noch analysiert werden. Kerstin wurde in der WH3 Dritte.

Am Pfingstmontag dann das Straßenrennen über knapp 42 Kilometer auf einem 2,2 Kilometer langen Stadtkurs durch Köln-Longerich. Hier fuhr Kerstin das in ihrer Karriere bisher schnellste Rennen mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von knapp 30 km/h und wurde wieder Dritte. Jürgen landete wieder im Mittelfeld. Es war ein sehr schnelles Rennen und es reichte trotz guter Leistung nicht, den Schnellsten zu folgen.

Am 07. Juli steht nun das „Heimrennen“ des adViva Handbike Teams in Heidelberg an, bei dem voraussichtlich alle Teammitglieder starten werden.

23.06.2019

Neues Teamfahrzeug eingetroffen

Gestern konnte Teamchef Torsten Purschke unser neues Teamfahrzeug in Empfang nehmen. Vom gesamten Team geht ein herzlicher Dank an BMW (insbesondere Herrn Müller), die Firma Gruber Werbetechnik für die Beschriftung sowie an alle weiteren Sponsoren und Unterstützer.

04.06.2019

Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg

Am vergangenen Sonntag waren Kerstin, Julia und Frank beim 2.Rennen der diesjährigen NHC-Serie, dem Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg, unterwegs. Insgesamt hatte sich ein ansehnliches Starterfeld mit 25 Handbikern und 8 Handbikerinnen eingefunden.

 

Bei sommerlichen Temperaturen verzögerte sich der geplante Start um 8:00 - in Duisburg schon traditionell - etwas und das Feld ging mit 25 Minuten Verspätung auf die 42,195 km.

 

Julia belegte am Ende den vierten Platz fast zeitgleich mit der Drittplatzierten Yvonne Pijahn. Kerstin belegte Platz 5 knapp dahinter. Nachdem ihr Start in der Woche zuvor noch auf der Kippe stand, war sie mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.

 

Frank landete in neuer persönlicher Bestzeit auf Platz 8 in der MH4-Kategorie. Nach dem Start fand sich eine Gruppe aus 8 Handbikern, in der sich auch Kerstin zunächst befand und an die er sich anschließen konnte. Nach etwa der Hälfte der Strecke sprengte sich die Gruppe allerdings und das Tempo konnte nicht mehr mitgegangen werden. Es verblieben aber 3 Kollegen, mit denen er gemeinsam den restlichen Weg bestritt. Auf den letzten Kilometern gelang nochmal eine Temposteigerung und so konnte auch er zufrieden sein.

04.06.2019

Das adViva-Team beim Stuttgart-Lauf

Am vergangenen Sonntag fand der Stuttgart-Lauf statt. Für die Handbiker gibt es hier einen anspruchsvollen Halbmarathon mit einigen kleineren Anstiegen, aber auch einer rasanten Abfahrt. Insgesamt waren 20 Handbiker und 2 Handbikerinnen am Start. Von unserem Team waren Olaf, Kerstin, Julia und Frank mit dabei. Außerdem war die Veranstaltung das 1. Rennen der diesjährigen National Handbike Circuit (NHC)-Serie.

 

Olaf wechselte sich zunächst mit Max Weber (Silbermedaillengewinner in Rio 2016, Klasse MH3) in der Führungsarbeit ab. An den Anstiegen übernahm der spätere Sieger, Kniebiker Norbert Koch, diese Schwerstarbeit. Leider brachen Olaf bei km 13,9 am linken Hinterrad fast zeitgleich zwei Speichen, sodass er auf der restlichen Strecke insbesondere in den Kurven Tempo rausnehmen musste. Dennoch konnte er mit einem Schnitt von 35,2 km/h Platz 2 in der H4-Kategorie belegen.

 

Frank konnte sich leider keiner Gruppe anschließen und kämpfte sich alleine durch. Am Ende sprang die erwartete Zielzeit heraus. Nun hofft er, im Saisonverlauf seine Zeiten weiter steigern zu können. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag beim Marathon in Duisburg.

 

Die Frauenkonkurrenz befand sich fest in adViva-Hand. Julia hatte anfangs Probleme, zum Start zu gelangen, da sie auf den falschen Parkplatz geleitet wurde. Ein kurzer Ausflug mit dem Handbike durch die Schleyer-Halle inklusive, schaffte sie es aber doch rechtzeitig zum Warm-Up und Start an die richtige Stelle. Nach hartem Kampf fuhr sie einige Kilometer in einer Männergruppe, musste dann aber doch abreißen lassen. Auf den letzten beiden Kilometern gelang nochmal eine Temposteigerung und so gewann Julia das Rennen in 45 Minuten und 17 Sekuden vor Kerstin. 

 

Kerstin hatte tags zuvor noch mit einer Erkältung zu kämpfen, was ihre Zeit umso beachtenswerter macht. Nach dem Start war sie zunächst noch in Julias Windschatten, dann aber doch relativ schnell auf sich alleine gestellt und kämpfte sich durch. Tolle Leistung, Mädels!

30.05.2019

Weltcup Rennen Ostende/Belgien

Unmittelbar nach dem außerordentlich schweren Weltcup in Italien mussten unsere Teamfahrer Wolfgang Almer und Jürgen Döringer mit der Nationalmannschaft zum nächsten Weltcup nach Belgien. Eine flache Strecke und eigentlich wie gemacht für die Beiden. Aber es kam leider anders als erhofft. Beide konnten in ihrem Zeitfahren nicht die erwünschten Wattzahlen drücken und so kamen auch dieses Mal nur Platzierungen im Mittelfeld heraus.

 

Im Straßenrennen lief  es leider auch nicht viel besser.  Wolfgang war mit seiner Leistung im Straßenrennen grundsätzlich zufrieden,  haderte jedoch, dass er den Anschluss an die Spitzengruppe  „verschlafen“ hatte und einige Zeit alleine fahren musste. Er landete auf Rang 16. Bei Jürgen lief es noch bescheidener …in der ersten Runde sprang seine Kette vom Kettenblatt und ließ sich nicht sofort wieder auflegen. Er musste deshalb das Rennen von hinten und fast komplett alleine fahren. Zum Ende der 63 Kilometer reichte es nur zu einem Platz im hinteren Mittelfeld.

 

Ein Novum bei diesen Rennen war, dass das Starterfeld aus bisher nie gesehen 53 Handbikern bestand und es vor dem Start zu einer Protestaktion kam, in dem die erste Reihe den Start zunächst verweigerte.
Die Handbiker richteten diesen Protest insbesondere an die UCI und deren Klassifizierungsrichtlinien, die nicht immer nachzuvollziehen  und im besonderen Maße die H3-Kategorie betreffen. „Ich hoffe, dass bald Ruhe einkehrt. Es herrscht in der Szene diesbezüglich eine außerordentlich schlechte und teilweise aggressive Stimmung. Es macht im Moment keinen Spaß“ so Jürgen, der sichtlich angekratzt wirkt.

27.05.2019

Weltcup Corridonia/Italien  09.-12.05.2019

Wichtigste Erkenntnisse,  die unsere Nationalmannschaftsfahrer vom adViva Handbike Team Wolfgang Almer und Jürgen Döringer mitnehmen...die physikalischen Gesetze haben auch in Italien ihre Gültigkeit!

 

Die Strecke in Corridonia hatte es in sich: Eine Runde war 9,1 km lang, gespickt mit einer rasanten und gefährlichen „Feldwegabfahrt“, bei der die Fahrer über 80 km/h erreichten und zuletzt einen über 3 km langen Anstieg mit permanent 5-6 % und kleinen, noch gemeineren Rampen. Pro Runde waren ca. 150 Höhenmeter zu bewältigen.

Am Donnerstag fanden die Zeitfahrwettbewerbe statt. Jürgen musste zwei Runden absolvieren, Wolfgang in seiner Startklasse sogar drei. Da beide „leider“ zu den schwereren Fahrern gehören, mussten sie der Strecke Tribut zollen. Bei langen Anstiegen spürt man jedes Kilo, das mit den Armen den Berg hoch gedrückt werden muss. Wenn die Weltelite am Start ist, reicht es dann nicht für die vorderen Plätze, was von beiden im Vorfeld auch so erwartet wurde.

Samstag dann das Straßenrennen bei dem 5 Runden gefahren werden mussten. Auch hier änderte sich an den Tatsachen nichts. Die leichten Fahrer zogen dem Feld davon und die anderen versuchten ihr Bestes.
Auch wenn für beide ihre Platzierungen enttäuschend sind,  lag der Fokus eh beim kommenden Weltcup in Belgien. Wie hat es Jürgens Trainer Ralf Lindschulten nach dem Rennen in Italien treffend gesagt: „Mund abputzen, Krone richten und weiter..“

 

Aber auch Positives nehmen sie mit: Die Zuschauer waren sensationell. Hunderte von Zuschauern säumten die Strecke und feuerten jeden Fahrer fast schon frenetisch an. Gänsehaut pur...danke Corridonia.

16.05.2019

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