EAM Halbmarathon in Kassel

Vergangenen Sonntag starteten unsere Teammitglieder Frank Hüttenberger, Olaf Heine, Torsten Purschke und Jürgen Döringer beim EAM Halbmarathon in Kassel. Schade, dass insgesamt nur 9 Fahrer den Weg nach Kassel gefunden haben. Die Veranstalter geben sich wirklich viel Mühe und schätzen unsere Teilnahme sehr. Zudem gehört dieses Rennen zur NHC-Serie, bei dem wichtige Punkte für die Gesamtwertung gesammelt werden können.

Nun zum Rennen…da war es leider die Kunst den richtigen Weg zu finden.  Der Tagessieger Patrick Gabriel bestimmte von Beginn an das Rennen. Olaf, Jürgen und Torsten konnten zumindest einige Kilometer folgen und mussten ihn dann ziehen lassen. Leider kam es dann zu den geschilderten Situationen. Die Drei kamen mehrfach vom „rechten Weg“ ab und hatten zum Schluss deutlich mehr als 23 km auf dem Tacho. Teilweise waren sie auf Hauptverkehrsstraßen unterwegs und mussten sogar an roten Ampeln halten.

 

Trotzdem konnte Torsten als Zweiter die Ziellinie überqueren, knapp gefolgt von Olaf, der den 3. Platz in der MH4 belegte; Jürgen konnte sich noch den 1. Platz in der H3 sichern und Frank kam als Sechster der H4 ins Ziel.

 

Bleibt zu hoffen, dass diese doch an sich gut organisierte Veranstaltung im nächsten Jahr besser besucht wird und die Veranstalter noch etwas an der Wegweisung arbeiten, damit die Irrfahrten sich nicht wiederholen...

19.09.2019

Das adViva-Team bei den NHC-Rennen in Ebermannstadt und Niedernhall

Der September hatte es für unsere Athleten bislang in sich. Am ersten Wochenende stand der Fränkische Schweiz-Marathon in Ebermannstadt auf dem Programm.

 

Torsten erreichte einen zweiten Platz in seiner Kategorie und konnte 200 Punkte für die NHC-Wertung einsammeln. Dadurch konnte er das Gelbe Trikot für die Führung in der MH4-Kategorie überstreifen. Olaf belegte Platz drei. Julia gewann in der Frauen-Konkurrenz und behauptete das Gelbe Trikot der NHC-Frauenwertung. Eine tolle Leistung von unseren Fahrern.

 

Nur eine Woche später, am vergangenen Sonntag, ging es dann gleich schon wieder ans Eingemachte beim ebm-papst Marathon in Niedernhall. Der Wettergott meinte es zunächst nicht gut mit uns, allerdings blieb es pünktlich zum Aufwärmen und Rennen von oben herab trocken. Kurz nach der Zieldurchfahrt schüttete es bei der Siegerehrung, die zum Glück in einem Zelt stattfand, wieder wie aus Kübeln. Von daher ein gutes Timing...

 

Es war für unser Team ein sehr erfolgreiches Rennen. Jürgen gewann die MH3-Wertung, Olaf die MH4-Wertung vor Torsten auf Platz 2. Bei den Frauen belegten Julia und Kerstin Platz 2 und 3. Frank konnte sich mit Kerstin zusammentun und die beiden wechselten sich in der Führungsarbeit gut ab. Tolles Teamwork!

 

Nun neigt sich die Saison so langsam dem Ende zu, allerdings haben unsere Sportler noch einiges vor...:-)

Ebermannstadt

Niedernhall

11.09.2019

reha team West & ottobock Cup 2019

Am vergangenen Sonntag starteten vier Teammitglieder beim reha team West & ottobock Cup 2019 im Rahmen des Großen Preises von Nettetal. Der Handbiketeil der Veranstaltung wurde wie immer perfekt organisiert. Danke dafür!

 

Pünktlich zum Rennbeginn hatte auch der Wettergott ein Einsehen. Nachdem es zuvor den ganzen Morgen regnete, hörte es rechtzeitig auf, sodass nur noch eine leicht nasse Fahrbahn auf die 29 teilnehmenden Kurbelakrobaten wartete.

 

Torsten war mit seinem Ergebnis nicht unzufrieden. Er wurde gleich an der 3. Kurve ausgebremst und verlor daher den Anschluss an seine Gruppe. Er kämpfte sich fortan alleine durch und erreichte mit Platz 3 in seiner Klasse ein gutes Ergebnis.

 

Julia hatte zunächst mehr Glück in einer Gruppe. Nach ein paar Runden löste sich diese aber auf. Die einen waren zu schnell, die anderen zu langsam...auf der letzten halben Runde nahm Torsten sie beim Überrunden nochmal in den Schlepptau und die beiden kamen gemeinsam über die Ziellinie. Ihr machte die kurvenreiche Strecke Spaß und sie musste sich am Ende in der Frauenkonkurrenz nur Annika Zeyen geschlagen geben. Der Abstand zu ihr im Vergleich zu den letzten Rennen wurde sogar kleiner.

 

Für Hartmut war es ein anstrengendes Rennen wegen der vielen Kurven und dem hohem Tempo. Er fuhr das Rennen hauptsächlich mit Ulli Freitag, was sehr gut geklappt hat und im Zielsprint war er vor ihm. Außerdem wurde er nur einmal von der Führungsgruppe überrundet 😉

 

Frank merkte schon in der Einführungsrunde, dass es nicht sein Tag war. Trotzdem konnte er 7 Runden gutes Tempo gehen mit ca. 30 km/h Schnitt. Er hatte aber auch Bauchschmerzen währenddessen und dann war der Muskelakku schlagartig leer und er quälte sich die letzten Runden so durch. Trotz allem mit einem knapp 27er Schnitt kein schlechtes Ergebnis für ihn.

02.09.2019

Mountainbikewoche über Stock und Stein in der Manfred Sauer Stiftung

Zum Wochenkurs vom 20.07. bis 26.07.2019 fanden sich 8 Teilnehmer in der Manfred-Sauer-Stiftung ein. Nach Begrüßung und Vorstellung am Samstag wurden jeweils die Bikes für die Rollis angepasst. Danach startete man zur ersten Probefahrt. Nachdem alle Bikes passten, konnten wir die Woche am Sonntag mit einer 56km langen Tour starten, in der wir zur Hälfte von einem kräftigen Regenschauer erfasst wurden. Danach wurden wir  mit Kaffee und Kuchen und diversen Getränken bei unserer Tourguidefee Maike entlohnt.  Bei herrlichem Sonnenschein ging es mit trockenen Klamotten heimwärts. Die nächsten Tage ging es dann in die Natur und die angrenzenden Wälder.

 

Einige Wiesen und Waldtrails wurden befahren, was sichtlich Laune bereitete. Der Donnerstag war zwar der heißeste Tag des Jahres, doch die Hitze konnte den Ehrgeiz und Eifer der Teilnehmer nicht bremsen. So wurde der Neckarradweg teilweise befahren und über die Wälder ging es zurück. Am Ende hatten wir die 50km wieder geknackt. Die letzte Tagestour wurde nochmals mit allem gespickt von Forst und Feld und natürlich mit einem Boxenstopp zur Stärkung. Touren zwischen 35 und 56 km waren auf dem Tagesprogramm. Es war eine ganz tolle Truppe, wobei drei Teilnehmer zum ersten Mal einen solchen Kurs belegten. Einige meldeten sich spontan gleich für die Wochenendveranstaltung im September an. Wir haben wohl in Zukunft einige Mountainbiker mehr in der Szene.

31.07.2019

Jürgen Döringer beim Rennen in Heidelberg von Kamerateam begleitet

Unser Fahrer Jürgen Döringer wurde vergangenen Sonntag von einem ARD-Fernsehteam begleitet. In "brisant" war am Montag ein toller Bericht über ihn zu sehen. Hier kann man es sich anschauen.

11.07.2019

15. Heidelberger Rollstuhl-Maxi-Marathon

Am gestrigen Sonntag stand für uns alle das Saisonhighlight in Form des 15. Heidelberger Rollstuhl-Maxi-Marathons auf dem Programm. Alle zwei Jahre gehen hier die Sportler auf die schnelle Strecke, die dank dem Kursverlauf entlang des Neckars mit langen Geraden Spitzenzeiten verspricht.

 

Dies zeigte sich auch diesmal, da erneut der Weltrekord auf der Marathon-Distanz gebrochen wurde. Auch in der H1-Klasse gab es eine neue Weltbestzeit. Unser Teammitglied Jürgen Döringer landete in seiner Klasse als bester Deutscher auf Platz 5. Er erwischte einen hervorragenden Start, musste dann aber bei den ständigen Tempoverschärfungen abreißen lassen. Daher fuhr er 15 km alleine und ohne den Nutzen des Windschattens, ehe ihn eine Verfolgergruppe einholte. Hier wurde taktisch gefahren und Jürgen konnte den gruppeninternen Zielsprint für sich entscheiden. Im hochkarätig besetzten Starterfeld eine tolle Leistung.

 

Waldemar hatte Pech, da er im Windschatten von Teamkollege Oli diesen touchierte und dabei seinen Zeitnahme-Chip verlor. Daher kam er ohne echte Wertung ins Ziel, erreichte aber eine neue persönliche Bestzeit.

 

Kerstin war zunächst lange alleine unterwegs, ehe sie sich einer Gruppe anschließen konnte. In dieser klappte es gut mit den Führungswechseln. Am Ende stand bei der Marathonmarkierung eine Zeit von 1:29:18 auf der Uhr. Ihr Ziel unter 1:30 zu bleiben wurde also erreicht.

 

Frank konnte die in Duisburg aufgestellte persönliche Bestzeit erneut um 10 Minuten auf 1:25:21 deutlich steigern. Er hatte von Beginn an eine Gruppe erwischt, in der das Tempo kontinuierlich hochgehalten wurde. Erst auf den letzten 5 Kilometern musste er abreißen lassen und sich alleine ins Ziel kämpfen.

 

Alle anderen adViva-Fahrer kamen mit den ungefähr erwarteten Zeiten pannen- und unfallfrei an der Ziellinie an. Es war also wieder eine gelungene Veranstaltung, auf deren nächste Austragung in zwei Jahren wir uns bereits jetzt freuen.

08.07.2019

NHC-Rennen in Ettenkirch

Am letzten Wochenende gingen vier unserer Teammitglieder (Kerstin, Julia, Olaf und Torsten) beim 3. NHC-Rennen in Ettenkirch an den Start. Michel war zusätzlich zur seelischen und moralischen Unterstützung sowie als Fotograf angereist (danke dafür).

 

Olaf und Torsten konnten gemeinsam mit Max Weber das Rennen auf dem anspruchsvollen Rundkurs über 2 km je Runde gestalten. Torsten zeigte sich im Anschluss sehr erfreut über seine Leistungsfortschritte und hatte sehr viel Spaß unterwegs. Im Zielfinish der drei Kurbelakrobaten konnte Torsten sich an der 300 m langen Steigung sogar durchsetzen und den Sprint für sich entscheiden. Tolle Leistung!

 

Olaf lobte ebenso die gute Führungsarbeit mit Torsten und Max. Bei Minute 48 versuchte er zu attackieren, was sich im Nachhinein leider als zu früh erwies.

 

Julia empfand das Rennen heiß und super anstrengend, war mit Ergebnis und ihrer Leistung aber zufrieden. Ihrem Gefühl nach zu urteilen, wurde der Berg von Runde zu Runde steiler...;-)

 

Kerstin kam relativ gestresst in Ettenkirch an, da sie auf der Anreise im Stau steckte und auch die Ausweichroute überlastet war. Sie musste die Runden komplett alleine drehen und fand leider keine Gruppe. Ihr Ziel - schneller zu sein als im Vorjahr - konnte sie dann aber doch erreichen und den persönlichen Streckenrekord um 30 Sekunden steigern.

 

Nun freuen sich alle Teammitglieder auf nächsten Sonntag, den 07.07.2019. Hier steht das Saisonhighlight mit dem Marathon in Heidelberg an. Start ist um 11:00 an der Neckarwiese. Vorraussichtlich werden wir in voller Teamstärke auf dem Kurs unterwegs sein.

29.06.2019

Cologne Classics 2019

Wie immer am Pfingstwochenende ziehen die Cologne Classics hunderte Radsportbegeisterte nach Köln. Im Paracycling ein C1 Rennen und somit auch immer mit internationalen Startern besetzt.

 

Samstags ging es nach Elsdorf zum Zeitfahren, wo vom adViva Handbike Team Kerstin Abele und Jürgen Döringer am Start waren. Für die Männer galt es eine 20 Kilometer lange Strecke, bei den Frauen 15 Kilometer zu bewältigen.

 

Beide waren beim Zieleinlauf mit ihrer Leistung sehr zufrieden, wobei Jürgen sich wunderte, dass nur eine mittelmäßige Platzierung heraus sprang. Ein Grund mit Sicherheit ein schleichender Plattfuß am Vorderrad, aber ob das alleine ausschlaggebend war muss noch analysiert werden. Kerstin wurde in der WH3 Dritte.

Am Pfingstmontag dann das Straßenrennen über knapp 42 Kilometer auf einem 2,2 Kilometer langen Stadtkurs durch Köln-Longerich. Hier fuhr Kerstin das in ihrer Karriere bisher schnellste Rennen mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von knapp 30 km/h und wurde wieder Dritte. Jürgen landete wieder im Mittelfeld. Es war ein sehr schnelles Rennen und es reichte trotz guter Leistung nicht, den Schnellsten zu folgen.

Am 07. Juli steht nun das „Heimrennen“ des adViva Handbike Teams in Heidelberg an, bei dem voraussichtlich alle Teammitglieder starten werden.

23.06.2019

Neues Teamfahrzeug eingetroffen

Gestern konnte Teamchef Torsten Purschke unser neues Teamfahrzeug in Empfang nehmen. Vom gesamten Team geht ein herzlicher Dank an BMW (insbesondere Herrn Müller), die Firma Gruber Werbetechnik für die Beschriftung sowie an alle weiteren Sponsoren und Unterstützer.

04.06.2019

Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg

Am vergangenen Sonntag waren Kerstin, Julia und Frank beim 2.Rennen der diesjährigen NHC-Serie, dem Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg, unterwegs. Insgesamt hatte sich ein ansehnliches Starterfeld mit 25 Handbikern und 8 Handbikerinnen eingefunden.

 

Bei sommerlichen Temperaturen verzögerte sich der geplante Start um 8:00 - in Duisburg schon traditionell - etwas und das Feld ging mit 25 Minuten Verspätung auf die 42,195 km.

 

Julia belegte am Ende den vierten Platz fast zeitgleich mit der Drittplatzierten Yvonne Pijahn. Kerstin belegte Platz 5 knapp dahinter. Nachdem ihr Start in der Woche zuvor noch auf der Kippe stand, war sie mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.

 

Frank landete in neuer persönlicher Bestzeit auf Platz 8 in der MH4-Kategorie. Nach dem Start fand sich eine Gruppe aus 8 Handbikern, in der sich auch Kerstin zunächst befand und an die er sich anschließen konnte. Nach etwa der Hälfte der Strecke sprengte sich die Gruppe allerdings und das Tempo konnte nicht mehr mitgegangen werden. Es verblieben aber 3 Kollegen, mit denen er gemeinsam den restlichen Weg bestritt. Auf den letzten Kilometern gelang nochmal eine Temposteigerung und so konnte auch er zufrieden sein.

04.06.2019

Das adViva-Team beim Stuttgart-Lauf

Am vergangenen Sonntag fand der Stuttgart-Lauf statt. Für die Handbiker gibt es hier einen anspruchsvollen Halbmarathon mit einigen kleineren Anstiegen, aber auch einer rasanten Abfahrt. Insgesamt waren 20 Handbiker und 2 Handbikerinnen am Start. Von unserem Team waren Olaf, Kerstin, Julia und Frank mit dabei. Außerdem war die Veranstaltung das 1. Rennen der diesjährigen National Handbike Circuit (NHC)-Serie.

 

Olaf wechselte sich zunächst mit Max Weber (Silbermedaillengewinner in Rio 2016, Klasse MH3) in der Führungsarbeit ab. An den Anstiegen übernahm der spätere Sieger, Kniebiker Norbert Koch, diese Schwerstarbeit. Leider brachen Olaf bei km 13,9 am linken Hinterrad fast zeitgleich zwei Speichen, sodass er auf der restlichen Strecke insbesondere in den Kurven Tempo rausnehmen musste. Dennoch konnte er mit einem Schnitt von 35,2 km/h Platz 2 in der H4-Kategorie belegen.

 

Frank konnte sich leider keiner Gruppe anschließen und kämpfte sich alleine durch. Am Ende sprang die erwartete Zielzeit heraus. Nun hofft er, im Saisonverlauf seine Zeiten weiter steigern zu können. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag beim Marathon in Duisburg.

 

Die Frauenkonkurrenz befand sich fest in adViva-Hand. Julia hatte anfangs Probleme, zum Start zu gelangen, da sie auf den falschen Parkplatz geleitet wurde. Ein kurzer Ausflug mit dem Handbike durch die Schleyer-Halle inklusive, schaffte sie es aber doch rechtzeitig zum Warm-Up und Start an die richtige Stelle. Nach hartem Kampf fuhr sie einige Kilometer in einer Männergruppe, musste dann aber doch abreißen lassen. Auf den letzten beiden Kilometern gelang nochmal eine Temposteigerung und so gewann Julia das Rennen in 45 Minuten und 17 Sekuden vor Kerstin. 

 

Kerstin hatte tags zuvor noch mit einer Erkältung zu kämpfen, was ihre Zeit umso beachtenswerter macht. Nach dem Start war sie zunächst noch in Julias Windschatten, dann aber doch relativ schnell auf sich alleine gestellt und kämpfte sich durch. Tolle Leistung, Mädels!

30.05.2019

Weltcup Rennen Ostende/Belgien

Unmittelbar nach dem außerordentlich schweren Weltcup in Italien mussten unsere Teamfahrer Wolfgang Almer und Jürgen Döringer mit der Nationalmannschaft zum nächsten Weltcup nach Belgien. Eine flache Strecke und eigentlich wie gemacht für die Beiden. Aber es kam leider anders als erhofft. Beide konnten in ihrem Zeitfahren nicht die erwünschten Wattzahlen drücken und so kamen auch dieses Mal nur Platzierungen im Mittelfeld heraus.

 

Im Straßenrennen lief  es leider auch nicht viel besser.  Wolfgang war mit seiner Leistung im Straßenrennen grundsätzlich zufrieden,  haderte jedoch, dass er den Anschluss an die Spitzengruppe  „verschlafen“ hatte und einige Zeit alleine fahren musste. Er landete auf Rang 16. Bei Jürgen lief es noch bescheidener …in der ersten Runde sprang seine Kette vom Kettenblatt und ließ sich nicht sofort wieder auflegen. Er musste deshalb das Rennen von hinten und fast komplett alleine fahren. Zum Ende der 63 Kilometer reichte es nur zu einem Platz im hinteren Mittelfeld.

 

Ein Novum bei diesen Rennen war, dass das Starterfeld aus bisher nie gesehen 53 Handbikern bestand und es vor dem Start zu einer Protestaktion kam, in dem die erste Reihe den Start zunächst verweigerte.
Die Handbiker richteten diesen Protest insbesondere an die UCI und deren Klassifizierungsrichtlinien, die nicht immer nachzuvollziehen  und im besonderen Maße die H3-Kategorie betreffen. „Ich hoffe, dass bald Ruhe einkehrt. Es herrscht in der Szene diesbezüglich eine außerordentlich schlechte und teilweise aggressive Stimmung. Es macht im Moment keinen Spaß“ so Jürgen, der sichtlich angekratzt wirkt.

27.05.2019

Weltcup Corridonia/Italien  09.-12.05.2019

Wichtigste Erkenntnisse,  die unsere Nationalmannschaftsfahrer vom adViva Handbike Team Wolfgang Almer und Jürgen Döringer mitnehmen...die physikalischen Gesetze haben auch in Italien ihre Gültigkeit!

 

Die Strecke in Corridonia hatte es in sich: Eine Runde war 9,1 km lang, gespickt mit einer rasanten und gefährlichen „Feldwegabfahrt“, bei der die Fahrer über 80 km/h erreichten und zuletzt einen über 3 km langen Anstieg mit permanent 5-6 % und kleinen, noch gemeineren Rampen. Pro Runde waren ca. 150 Höhenmeter zu bewältigen.

Am Donnerstag fanden die Zeitfahrwettbewerbe statt. Jürgen musste zwei Runden absolvieren, Wolfgang in seiner Startklasse sogar drei. Da beide „leider“ zu den schwereren Fahrern gehören, mussten sie der Strecke Tribut zollen. Bei langen Anstiegen spürt man jedes Kilo, das mit den Armen den Berg hoch gedrückt werden muss. Wenn die Weltelite am Start ist, reicht es dann nicht für die vorderen Plätze, was von beiden im Vorfeld auch so erwartet wurde.

Samstag dann das Straßenrennen bei dem 5 Runden gefahren werden mussten. Auch hier änderte sich an den Tatsachen nichts. Die leichten Fahrer zogen dem Feld davon und die anderen versuchten ihr Bestes.
Auch wenn für beide ihre Platzierungen enttäuschend sind,  lag der Fokus eh beim kommenden Weltcup in Belgien. Wie hat es Jürgens Trainer Ralf Lindschulten nach dem Rennen in Italien treffend gesagt: „Mund abputzen, Krone richten und weiter..“

 

Aber auch Positives nehmen sie mit: Die Zuschauer waren sensationell. Hunderte von Zuschauern säumten die Strecke und feuerten jeden Fahrer fast schon frenetisch an. Gänsehaut pur...danke Corridonia.

16.05.2019

Mountainbike Wochenende in der Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach

Zum verlängerten  Wochenendkurs Mountainbike über Stock und Stein vom 9.-12.5. fanden sich 9 Teilnehmer in der Manfred Sauer Stiftung ein. Für den Donnerstag war Radanpassung und eine erste Probefahrt angesetzt. Der Wettergott spielte jedoch leider nicht mit, sodass die Probefahrt in der Sporthalle stattfinden musste. Am Freitag ging es dann hinaus in die Natur. In zwei Gruppen aufgeteilt, befuhr man die angrenzenden Wälder rund um die Stiftung. Der aufgeweichte Waldboden erforderte hierbei alles. Räder und Teilnehmer waren am Ende der Tour von oben bis unten eingeschlammt, aber glücklich.

 

An den anderen Tagen verliefen die Touren zur Burg Dilsberg, an den Neckar und in den angrenzenden Kraichgau.  Ein besonderer Dank geht an die Fa. Wolturnus, die uns für die Veranstaltung ein Leihbike zur Verfügung gestellt hatte. Das Mountainbike von Wolturnus mit dem Namen Fat Bike wurde über die ganzen Tage ausgiebig getestet und kam bei den Teilnehmern gut an.

15.05.2019

Olaf Heine beim Radklassiker Eschborn - Frankfurt

© Brigitte Neuske

Am 01.05.2019 nahm Olaf Heine am Radklassiker Eschborn - Frankfurt teil und belegte hinter Paralympics-Sieger Vico Merklein einen tollen 2. Platz. Von seinen Erfahrungen berichtet er nachfolgend:

 

Um pünktlich zwischen 7:00 - 7:30 am Parkplatz für die Handbiker zu sein, hieß es halt um 5:00!!! klingelt der Wecker (so wie bei der arbeitenden Bevölkerung die ganze Woche). Die Fahrt nach Frankfurt erwies sich an diesem Morgen als sehr entspannt, bei fast leeren Straßen. Mit einer Durchfahrtsberechtigung gelangte man sehr gut an den Parkplatz vom KFC.

 

Dort hatten Wolfgang Urban und sein Team einige Vorbereitungen getroffen, die uns auch nach dem Rennen zu gute kommen sollten. Leider waren nur 14 Handbiker und eine Handbikerin am Start. Um die relativ hohe Startgebühr zu umgehen, ist es jetzt schon möglich, sich für 2020 anzumelden. Um ca. 8:45 verließen wir alle gemeinsam den Parkplatz, um uns zum Vorstart aufzustellen. Auf der rechten Nebenstraße  kamen dann 20 Minuten lang das riesige Jedermann/frau Starterfeld.

 

Bei herrlichem Rennwetter starteten in Eschborn und Frankfurt wieder nahezu alle Kategorien des Radsports, d.h. 17 Wettbewerbe mit etwa 7.000 Teilnehmern wurden absolviert, wobei lediglich ein Frauenrennen fehlte, die es auch verdient hätten, hier einmal in der hessischen Metropole ihre Kräfte messen zu können. Vielleicht eine Überlegung wert, auch wenn logistisch mit 17 Rennen das Frankfurter Rennen schon an seine Grenzen stößt.

 

Mit Vico Merklein (Gold Straßenrennen Rio 2016) war der Topfavorit bei den Handbikern am Start. Ich konnte seinem hohen Tempo nur ca. ¼ der Strecke folgen. Danach musste ich meinen eigenen Rhythmus finden. In meinem Spiegel war dann eine ganze Weile ein Handbiker mit weißem Helm zu sehen. Ich vermutete Ulli Freitag im „Schlepptau“ zu haben, den ich im Laufe des Rennens „los werden“ wollte. Im Ziel stellte sich heraus, das es nicht Ulli, sondern Markolf Neuske war. Er belegte mit einem Schnitt von 34,7km/h den 3.Platz im Gesamtwertung (1.H3). Vico glänzte mit 1:02:48/38,22Km/h sozusagen im Alleingang. Mit meinen 1:08:18/35,14km/h über ¾ der Strecke immer im Wind, war ich letztendlich ganz zufrieden.

 

Zum Abschluss gab es für Alle eine Siegerehrung auf dem Parkplatz, bei dem jeder eine Flasche Wein bekam. Hiermit möchte ich Wolfgang und seinem Team nochmal herzlich für die gelungene Organisation danken. Wenn ich fit bin, werde ich nächstes Jahr wieder am Start sein. 

 

Mit sportlichem Gruß  Olaf Heine

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Brigitte Neuske

07.05.2019

Rosenau 2019 mit 5 Startern unseres Teams

Das Rennen in Rosenau/Frankreich mit mehr als 100 Startern ist immer ein besonderes, schnelles und von Patrick Moyses sehr gut organisiertes Handbike-Rennen. Und in diesem Jahr bei fantastischem Wetter und zu Ehren des leider viel zu früh verstorbenen David Franek aus Frankreich (Ex-Weltmeister MH3).

Nadine Gallenbach belegte – leider konkurrenzlos - den 1. Platz in der WH0 und sicherte sich damit wieder das gelbe Trikot der Führenden in der EHC-Wertung. Kerstin Abele wurde in der WH3 Zweite und unser Neuling Julia Dierkesmann musste sich in der WH4 mit starker internationaler Konkurrenz messen. Hier erreichte sie in einer guten Zeit den 5. Platz und durfte sich bei der Siegerehrung auch das gelbe Trikot der EHC-Führenden überziehen.

Jürgen Döringer begab sich in der MH3 im größten Starterfeld mit 39 Startern auf die 44 Kilometer lange Strecke. Und wie im Vorfeld erwartet, formierte sich von Anfang an eine große Spitzengruppe mit 13 Fahrern, die bis zum Ziel zusammen blieb und der Zielsprint über den Sieg entschied. Leider schaffte es Jürgen nicht, sich für diesen Sprint gut zu positionieren und kam lediglich eine Sekunde (!) hinter dem Gewinner als 7. über die Ziellinie. Er selbst war mit dem Rennverlauf sehr zufrieden, auch wenn er gerne aufs Podest gefahren wäre.

Olaf Heine belegte in der MH4 den 15. Platz und haderte mit dem Ergebnis. Er musste in der Vorbereitung zweimal eine Woche krankheitsbedingt das Training ausfallen lassen und „so reicht es bei diesem Niveau nicht mal für die 3. Gruppe“ (O-Ton Olaf).  Trotzdem zeigte er sich zufrieden, die Marathonstrecke unter 1:10 Std  bewältigt zu haben, zumal er lange Zeit alleine fahren musste.

 

Anfang Mai geht es für Jürgen Döringer und Wolfgang Almer nach Italien und Belgien zu den ersten Weltcup-Rennen.

28.04.2019

Jürgen Döringer und Wolfgang Almer beim Trainingslager der deutschen Paracycling Nationalmannschaft auf Mallorca

Nadine Gallenbach wurde als neue Physiotherapeutin der Nationalmannschaft vorgestellt

Zwei Wochen Trainingslager, ca. 45 Std. im Bike, über 900 km Distanz und 4000 Höhenmeter liegen hinter unseren Teammitgliedern. Es war mal wieder eine tolle Zeit auf Mallorca und das erste Zusammentreffen mit dem neuen und äußerst engagierten Bundestrainer Tobias Bachsteffel.

 

Demnächst starten die Weltcups in Italien und Belgien, bei denen es wichtig ist, gute Ergebnisse einzufahren, um eine Chance auf eine Teilnahme bei der Weltmeisterschaft in den Niederlanden im September zu haben. Diese wiederum wird ein Hauptkriterium für eine mögliche Teilnahme bei den Paralympics in Tokio 2020 sein. Wir drücken schon jetzt fest die Daumen!!!

 

Und deshalb galt es, ein gutes Training zu absolvieren. Bei frühlingshaften Temperaturen konnten beide ihr Trainingspensum abarbeiten und täglich über die Insel radeln. Jetzt gilt es abzuwarten wie stark sie sich bei den Weltcups präsentieren können.

 

Begrüßt wurde auch Nadine Gallenbach von unserem Team, die ab sofort dem Kader als neue Physiotherapeutin bei Weltcuprennen und Trainingslagern zur Verfügung steht. Nach einigen Jahren bei der schweizerischen Nationalmannschaft wird sie nun das deutsche Team mit ihrem Wissen und Können unterstützen

24.04.2019

Das adViva Handbiketeam beim Hannover Marathon

Bei guten äußeren Bedingungen mit sonnigem, aber kühlem Wetter um die 10 Grad gingen am vergangenen Wochenende mit Dominik, Hartmut und Frank drei Fahrer unseres Teams in Hannover an den Start.

 

Das Rennen lief für alle drei gut, jedoch war bei km 32 eine fiese Bodenwelle mitten auf der Strecke. Dadurch fiel sowohl bei Dominik als auch bei Hartmut das Bein aus der Halterung. In gemeinsamer Teamarbeit konnten die beiden das Loch zu den Vorderleuten wieder schließen, im Zielsprint fehlten dadurch allerdings die Körner. Frank konnte seine Zeit aus dem Vorjahr steigern.

 

Leider machte die Streckenführung allen etwas Probleme. Neben der genannten "Falle" gab es mehrere Stellen, an denen es aus der Handbikeposition nicht klar erkennbar war, ob es links oder rechts weiter geht...der Veranstalter wurde auf die unklare Streckenführung aufmerksam gemacht. Davon abgesehen war es eine rundum gut organisierte Veranstaltung und so konnten die drei Teammitglieder letztlich zufrieden die Heimreise antreten.

11.04.2019

Trainingslager des adViva Handbike Teams auf Lanzarote

Ein tolles Trainingslager liegt hinter uns…6 Mitglieder des adViva Handbike Teams trafen sich Anfang Februar zum 1. Trainingslager auf Lanzarote. Erstmals mit dabei war unser neues Teammitglied Julia Dierkesmann, die sich in der Handbikeszene sehr interessiert und sichtlich wohl fühlt.

Bei nahezu perfektem Wetter konnten wir täglich - je nach Trainingsplan - bis zu 5 Stunden trainieren und dementsprechend viele Höhen- und Kilometer abspulen.

Da die Vuelta Playa Blanca dieses Jahr erstmals als EHC Rennen an den Start ging, fanden sich doch erheblich mehr Teilnehmer als die vorherigen Jahre zu diesem Rennen ein. Mehr als 60 Starter aus 10 Nationen wollten erstmals in der Saison bei einem 7 km Zeitfahren und einem 40 minütigen Straßenrennen ihre Kräfte messen.

Nadine Gallenbach konnte in ihrer Wertung in beiden Disziplinen jeweils den 1. Platz belegen; Julia Dierkesmann in ihrem ersten Rennen für unser Team zwei Dritte Plätze in der WH4.

 

Bei den Männern fuhr Olaf Heine in der MH4 auf einen 8. und 9. Platz; Jürgen Döringer erreichte bei der MH3 einen 4. Platz im Zeitfahren und einen 7. Platz im Straßenrennen.

Es war wie jedes Jahr eine tolle Veranstaltung, die wieder sehr gut organisiert war.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr!!!

17.03.2019

Kerstin Abele mit Doppelsieg in Orlando und Miami

Einen furiosen Start ins Jahr 2019 legte unsere Fahrerin Kerstin Abele in Übersee hin.

 

Kerstin ging innerhalb von zwei Wochen beim Walt Disney Marathon in Orlando und beim Marathon in Miami an den Start. Sie konnte in beiden Rennen die Konkurrenz hinter sich lassen.

 

Eine tolle Leistung, herzlichen Glückwunsch!

 

Hier ihre Eindrücke:

 

Walt Disney Marathon

 

Bereits um 1 Uhr in der Früh klingelte am Morgen des Marathon am 13. Januar in Orlando der Wecker für die Sportlerin vom adViva Handbike Team, sie musste vor 3.30 Uhr auf dem Parkplatz für die Athleten sein, da anschließend die Strecke aufgrund der Startvorbereitungen gesperrt wurde.

Das Feld der Handbiker wurde um 4.45 Uhr an die Startlinie geführt, dort hieß es dann noch über eine halbe Stunde in der Kühle der Nacht ausharren. Wie üblich in den USA wurde vor dem Start die Nationalhymne gesungen und kurz bevor es los ging ein Feuerwerk gezündet. „Das hatte ich so noch nie erlebt, das war klasse, überwältigend!“.

Kerstin kam gut weg vom Start und konnte sich die ersten drei Kilometer in der Spitzengruppe der Männer aufhalten. An einer Steigung konnte sie das hohe Tempo nicht mehr mitgehen und musste abreißen lassen – von da an war sie mit dem zweiten deutschen Starter Werner Rieger auf sich alleine gestellt. Die Sichtverhältnisse – es war bis kurz vor dem Ziel stockdunkel – waren sehr schlecht. „Wir mussten des Öfteren das Tempo raus nehmen, weil wir die Streckenführung nicht erkennen konnten, wir wussten einfach nicht wohin. Ich war ehrlich gesagt sehr froh, dass ich Unterstützung hatte und nicht alleine unterwegs war.“

Besonders krass war es durch die Walt Disney Themenparks, es gab viele unübersichtliche und gefährliche Kurven. Kerstin hatte eine Kurve zu spät erkannt, sie musste mit 30 km/h eine Vollbremsung hinlegen und kam 10 cm vor einem Absperrgitter zum Stehen. Ein anderes Mal waren plötzlich gelbe Pylonen quer über die Straße gestellt, da ging es also nicht weiter. Ein erneuter Halt war notwendig und so konnte man erkennen, dass die Strecke links in einen kleinen Weg führte. „Diese Stopps haben viel Zeit und Körner gekostet“.

Die Zeit im Ziel blieb für Kerstin bei 1.44.23 Stunden stehen, was den ersten Platz bei den Frauen mit deutlichem Vorsprung auf die weibliche Konkurrenz und den fünften Platz in der Gesamtwertung bedeutete.

„Der Marahon in Orlando ist keine Strecke für Bestzeiten, aber es war ein gigantisches Erlebnis diesen Marathon durch Disney World zu fahren, auch wenn ich von dem blau illuminierten Magic Kingdom, der Polynesian Village, Mickey und Minnie Mouse usw. praktisch nichts gesehen habe. Es war einfach zu dunkel und ich musste mich zu sehr auf die Strecke konzentrieren“.

 

Miami Marathon: Dritter Sieg in Folge für adViva Handbikerin Kerstin Abele

Die Vorfreude auf den Miami-Marathon mit der einzigartigen Streckenführung über den Biscayne Boulevard, den Ocean Drive und durch Coconut Groove war wieder riesengroß, diese Straßen sind bekannt durch viele Filme und Fernsehserien. Wie schon beim Marathon in Orlando war Kerstin Abele die einzige weibliche deutsche Starterin in der Handbike Konkurrenz.

Unglücklicherweise behielt die Wettervorhersage leider recht, als sich die Sportler und Helfer am Morgen des 27. Januar um 3 Uhr in der Hotel-Lobby trafen, schüttete es wie aus Kübeln und es stürmte heftig.

Eskortiert von Polizeifahrzeugen mit Sondersignal fuhren die Sportler in einem Konvoi von ca. 25 Autos quer durch die Stadt. Ohne die freundlichen Helfer wäre es praktisch unmöglich gewesen, den Weg zum Starbereich zu finden - einige Straßen waren wegen des Marathons bereits gesperrt.“Cool, wenn man mit überhöhter Geschwindigkeit gefahrlos durch rote Ampeln fahren kann und die Polizei daneben steht und dann auch noch den Daumen hoch hält!“
 
Ungeschützt vor dem auskühlenden Wind und Regen machte Kerstin ihr Handbike startklar. Und endlich, auf dem Weg zur Startaufstellung hatte der Regen zum Glück aufgehört, von da an kam nass in Form von Spritzwasser nur noch von unten. Da die Strecke nicht frei war verzögerte sich der Start und der Startschuss fiel um 6.08 Uhr  in der Dunkelheit  - das heißt, er fiel gar nicht. „Ich hatte über den Lautsprecher noch etwas von "marks" gehört und bin locker losgerollt weil ich  dachte, es geht an die Startlinie. Als hinter mir aufgestellte Handbiker dann aber in einem Affentempo an mir vorbei schossen war ich doch etwas überrascht, dass ich den Start anscheinend verpasst hatte- das war wirklich eine sehr unklare und ungewöhnliche Startsituation!“

Blöderweise trat der Tacho von Kerstin nach 5 km in den Streik und sie hatte nun keine Orientierung mehr, wieviel Strecke zurückgelegt war und wie schnell sie fuhr. Zum Glück funktionierte der Pulsmesser und der zeigte immer knapp über 170 Puls an, daher wusste sie, dass nicht mehr viel Luft nach oben war. Erst bei einsetzender Dämmerung nach ca. einer Stunde konnte sie die Hinweisschilder alle 5 Kilometer am Straßenrand erkennen und wusste somit, wann sie die letzten Körner raushauen konnte. Die Uhr blieb im Ziel bei 1:47:27 Stunden stehen und dies war der dritte Sieg in Folge bei diesem prestigeträchtigen Marathon in der Wertung der Damen. Die Zweitplatzierte Holly Koester lag 16 min zurück, die Dritte Corey Peterson (beide USA) 26 min.

 

07.02.2019

adViva bleibt Sponsor und Namensgeber unseres Handbiketeams

Erfreuliche Nachrichten für das Team:

 

adViva bleibt für weitere zwei Jahre Sponsor und Namensgeber unseres Handbiketeams. Wir freuen uns sehr über die Vertragsverlängerung sowie die Unterstützung und die gemeinsamen Schritte.

 

Diese Woche trafen sich Teamchef Torsten Purschke und adViva-Geschäftsführer Klaus Happes zur Vertragsunterzeichnung.

23.01.2019

Jürgen Döringer wird kommende Saison von Ahmet Pekkip (Pekkip Holding) unterstützt

Am 10. Dezember durfte Jürgen im Rahmen einer kleinen Feierstunde einen großzügigen Scheck von Ahmet Pekkip (Pekkip Holding) in Empfang nehmen.

Herr Pekkip fördert in der Rhein-Neckar-Region zahlreiche sportliche, soziale und kulturelle Projekte. Im sportlichen Bereich u.a. die TSG 1899 Hoffenheim, bei denen die Pekkip Holding pro Heimspielbesucher 10 Cent in regionale Projekte spendet.

„Herr Pekkip unterstützt mit seiner warmherzigen Art tolle soziale Projekte wie z.b. die RNZ Weihnachtsaktion, das Kinderhospiz Sterntaler, Stiftung Courage (chronisch kranke Kinder) oder Takte gegen Krebs NCT Heidelberg.

 

„Ich freue mich deshalb umso mehr, dass auch ich hier als Einzelsportler Teil davon sein darf“, so Jürgen.

 

Auch wir als Team sagen Danke für dieses Engagement!

22.01.2019

Hier könnt Ihr euch zu den adViva Offroad E-Handbike Tagen 2019 anmelden:

Ausschreibung Anmeldeformular 2019.pdf
Adobe Acrobat Dokument 490.0 KB

Rückblick zu den 1.adViva Offroad E-Handbike Tagen im Hochschwarzwald

Im Schwarzwald rieseln die ersten Schneeflocken vom Himmel nieder, das MTB ruht in der Garage und es bleibt Zeit für einen Rückblick.

 

Am letzten Juni Wochenende 2018 war es soweit. Es fanden die ersten adViva Offroad E-Handbike Tage im Hochschwarzwald statt. Die Teilnehmerzahl war auf 5-6 Teilnehmer begrenzt letztendlich waren wir inklusive 2 Teamfahrer 9 Handbiker. Ein Teil der Teilnehmer war im Hotel Schwörer, ein anderer Teil war auf eigenen Wunsch auf dem Camping Platz Kreuzhof untergebracht.

 

Zum Abendessen trafen wir uns immer gemeinsam im Hotel Schwörer. Beim Essen in geselliger Runde wurde gerne über erlebtes des Tages der ein oder andere Spruch geklopft. Ein Spruch am Abend nach der ersten Tour war „die Messlatte für die kommenden Touren liegt verdammt hoch“, das Echo aus der Gruppe bestätigte mir das wir dieser Anforderung gerecht wurden.

 

Zu den Touren: Die Tour des ersten Tages führte uns über den Bahnrädle Weg zu der Hochfirst Skisprungschanze in Titisee-Neustadt . Um einen kleinen Eindruck der Springer und Schanze zu bekommen, befuhren wir über einen Ziehweg verschiedene Stadionen (Auslauf, Schanzentisch, Anlauf) der Schanze an. Der Anblick von oben ist immer beeindruckend und vermittelt ein bisschen die Perspektive eines Skispringers.

 

Weiter ging es auf Waldwegen hinauf zum höchsten Punkt des Tages dem Hochfirst 1190m ü.NHN, Von dort oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Titisee und auf den Feldberg. Nach einer Stärkung auf dem Hochfirst ging es über eine kurze technische Abfahrt hinunter, um an einen weiteren Aussichtspunkt mit Blick auf den Titisee zu gelangen. Danach begaben wir uns gemütlich auf den Heimweg.

 

Am Ende der ersten Tour standen 40km und 773 Höhenmeter auf der Uhr.

 

Die Tour des zweiten Tages führte uns zunächst über den Bahnrädleweg nach Bonndorf, von dort aus durch die idylische Sommerau um dann zum ersten technisch Anspruch vollen Teil zu gelangen. Dort konnte dann jeder seine Geschicklichkeit sowie Steigfähigkeit über Stock und Stein testen. Über einen kleinen Trial und Waldwege gelangten wir zur Rothausbrauerei wo das Tannenzäpfle herkommt. Die Rothausbrauerei war das Etappenziel des zweiten Tages hier wurden wir von einem feschen Schwarzwaldmaidli in Schwarzwaldtracht mit Essen und Trinken versorgt, um anschließend gut gestärkt Richtung Schluchsee aufzubrechen. Über die Staumauer des Schluchsees gelangten wir auf die hintere Seite des Schluchsee. Um den Schluchsee herum nach Aha am Windgfällweiher entlang kurbelten wir dann unseren Heimweg an.

 

Am Ende der zweiten Tour standen 62km und 918 Höhenmeter auf der Uhr.

 

Die Tour des dritten Tages führte uns zunächst hoch nach Saig. Von dort aus ging es die rasante Abfahrt der Rodelbahn (1km 160HM) hinunter zum Titisee. Entlang am Titisee über Stock und Stein gelangten wir ins Bärental und von dort zur Einkehr an den Raimartihof. Mit Blick von unten auf unser Tages Ziel den Feldberg hoch stärkten wir uns im Raimartihof um den Aufstieg auf den Feldberg an zu gehen. Vorbei an kleinen plätschernden Wasserfällen ging es stetig hoch zum Seebuck und von dort ging es nochmal steil aber auf Teerstraße hoch zum höchsten Punkt des Tages das Bismarck Denkmal.

 

Das Bismarck Denkmal liegt auf 1450ü.NHN von hier aus hat man einen wunderschönen Aus- und Weitblick. Beeindruckend der Blick auf den Feldsee und auf den Raimartihof wo wir herkamen. Der Ausblick hinunter, war dann auch der emotionalste Teil bei dem ein und anderen Teilnehmer der Offroad Tage. Vom höchsten Punkt aus ging es dann auf den nach Hause Weg von welchem nochmal ein schöner
Blick auf den Schluchsee zu genießen war.

 

Am Ende der dritten Tour waren es 48km und 1200 Höhenmeter auf der Uhr.

 

Es ist unheimlich schwer das Erlebte und die dadurch gewonnen Eindrücke in Worte zu fassen. Darum erlebt es am besten einfach selbst mit bei den 2ten adViva Offroad E-Handbike Tagen im Hochschwarzwald 2019.

 

HIER findet ihr ein Video vom Event 2018.

 

Vielen Dank an alle Teilnehmer !!!

 

Eine super tolle Truppe mit jeder Menge Spaß am gemeinsamen Offroad biken, genießen der Landschaft aber auch mit dem notwendigen Ernst und der Konzentration auf den anspruchsvollen Passagen. Es war super schön mit Euch, jeder einzelne hat die Tagesziele erreicht worauf jeder einzelne stolz sein kann 😊

 

Ganz besonderen Dank geht an unsere Begleiter Anke, Martina, Andi,Frank und Be die uns immer bei Bedarf mit Unterstützung beiseite standen.

 

Am Ende zählen nicht die KM und HM, sondern den Spaß und die tolle Zeit die wir zusammen hatten. In diesem Sinne Euer adViva Handbike Team und Schwarzwald Guide

 

Michael Baier

20.01.2019

15. Heidelberger Rollstuhl-Marathon

 

Dieses Jahr ist es wieder soweit. Am 7. Juli 2019 fällt in Heidelberg zum 15. Mal der Startschuss zum Internationalen Rollstuhlmarathon. AdViva tritt als Hauptsponsor der Veranstaltung auf und auch unser Handbike Team wird mit einer starken Gruppe am Start sein.

 

Anmeldungen sind bereits seit Dezember möglich. Alle Infos gibt es unter http://www.rollstuhl-marathon.de/

 

19.01.2019

News 2018

Mountainbikewoche des adViva Handbiketeams

 

9 Teilnehmer fanden sich zur diesjährigen Mountbikewoche "über Stock und Stein" durchgeführt vom adViva Handbike Team bei der Manfred Sauer Stiftung in Lobbach ein. Wie immer hatte das Team alles gut vorbereitet um bei heißen Temperaturen die ganze Woche verschiedenste Strecken mit unterschiedlichem Niveau zu befahren. Die Leihbikes der Manfred Sauer Stiftung waren vorbereitet und wurden für die Gäste feineingestellt. Es ging es durch die angrenzenden Wälder und Felder, sowie zu interesanten Sehenswürdigkeiten. Eine Fahrt führte uns nach Heidelberg mit Blick auf das Schloss und den dazu gehörgigen Hausberg Königstuhl. Bei einer weiteren Tour ging es auf die Festung Dilsberg wo man über Stufen in den Innenhof fuhr um die Burg zu besichtigen. Wir fuhren durch Anhöhen des Neckars, oberhalb von alten Ritterburgen vorbei mit jeweils schönen Blicken in das Neckartal. In der Woche konnte jeder mal sein persönliche Grenzen ausreizen und die Bikes entsprechend testen.  

EHC Rennen in Lugano

Am vergangenen Wochenende fand in Lugano das vorletzte Rennen der EHC-Serie statt. In einem flachen, aber auch in vielen Teilen engen Stadtkurs mussten die ca. 30 Starter eine Stunde ihre Runden drehen. Vom adViva Handbike Team war dieses Mal nur Jürgen Döringer am Start. Alle Klassen starteten gleichzeitig und es kristallisierte sich nach kurzer Zeit schon heraus mit welchen Mitstreitern man sich an diesem Tag zu messen hat. Jürgen fuhr bis kurz vor Rennende in einer 7 köpfigen Gruppe von MH3-FahrernEine Engstelle brachte leider die rennentscheidende Situation, als die Führungsgruppe auf eine große Gruppe mit zu überrundenden Fahrern traf und dadurch zerrissen wurde. Jürgen war einer der Leidtragenden, musste sich hinten einreihen und die späteren Erstplatzierten ziehen lassen. Den Zielsprint der Verfolgergruppe konnte er für sich gewinnen und wurde mit nur 7 Sek Rückstand hinter dem Sieger der MH3 Dritter in seiner Klasse. „Klar wäre heute mehr drin gewesen, aber nach der anstrengenden Saison bin ich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis“ so Jürgen nach dem Rennen.

Zum Abschluss der Serie findet nun am 07.10.2018 das letzte Rennen in San Remo/Italien statt.

 

Anmerkung Jürgen:

An dieser Stelle möchte ich mich bereits heute für die Unterstützung bedanken. Es war eine aufregende Saison für mich. Ich startete im Nationaltrikot bei Weltcups in Belgien, den Niederlanden und Kanada und durfte bei der Weltmeisterschaft in Italien an den Start gehen. Ohne Torsten wäre das so nicht möglich gewesen. Er hatte immer ein offenes Ohr für mich und stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Von ihm –wie auch von Michael- erhielt ich bestes Material, um konkurrenzfähig zu sein. Auch das hat zu meinem Erfolg beigetragen.

Natürlich möchte ich hier auch meinen Trainer Dr. Ralf Lindschulten erwähnen, der mich immer super vorbereitet hat.

Danke!!!!

 

 

Tolle Ergebnisse für das Team in Berlin

Die Wetterbedingungen waren perfekt ….Sonne, nahezu windstill und angenehme Temperaturen.

Für unser Team am Start waren Kerstin Abele, Olaf Heine und Jürgen Döringer. Pünktlich um 8:50 Uhr wurden die Handbiker auf die Strecke geschickt. Es folgte ein recht hektisches Rennen mit einer großen Spitzengruppe, die sich dann aber durch Stürze und Fahrfehler stetig reduzierte. Auch Jürgen war in einen Sturz involviert und musste dann gemeinsam mit Walter Ablinger der führenden Gruppe hinterher jagen. Gemeinsam konnten sie jedoch schnell wieder aufschließen. Ab km 35 setzte sich das letztendlich gewinnende Trio vom Rest des Feldes ab. Die Verfolgergruppe, in der auch Olaf und Jürgen waren, kam 2 km vor dem Ziel noch vom „rechten“ Weg ab und mussten ca. 800 Meter Umweg –wie auch viele andere Fahrer- in Kauf nehmen. Ärgerlich…aber trotzdem konnte sich Jürgen noch einen hervorragenden 5. Platz (2. der MH3) und Olaf den ebenfalls sehr guten 7. Platz (4. der MH4) in der Gesamtwertung sichern.

Ein tolles Ergebnis!!!

Hochzufrieden war auch Kerstin. Mit einer Zeit von 1:28:57 Std. erzielte sie ihre zweitbeste Marathonzeit „ever“ und ist dementsprechend glücklich. Sie wurde 6. und hatte nur einen knappen Rückstand auf Platz 5.

 

 

Berlin…wir kommen wieder!

EBM-Papst-Marathon

"Oh je" dachten wir alle, als es schon zu tröpfeln begann als wir in den frühen Morgenstunden das Hotel verließen um uns auf den Weg zu dem Parkplatz für die Handbiker in Ebermannstadt zu machen. Bei leichtem Nieselregen wurden die Bikes ausgeladen und startklar gemacht, der Start erfolgte pünktlich um 8.30 Uhr. Schon nach kurzer Zeit begann es richtig zu regnen, das Spritzwasser von unten tat das Übrige und alle waren nach ein paar Kilometern nass bis auf die Knochen. Torsten hatte eine tolle Tagesform erwischt und konnte ca. zwei Kilometer vor dem Ziel auf Patrick Gabriel auffahren - im Zielsprint hatte er die größere Power und er konnte Patrick hinter sich lassen. In 1:06:44 überquerte er die Ziellinie und der Lohn für ein tolles Rennen war der 3. Platz.

 

Olaf hatte versucht so gut wie möglich mitzuhalten - was bei diesem Feld mit WM-Teilnehmern nicht ganz einfach war - und konnte mit einer guten Zeit von 1:10:52 den 5. Platz erreichen Kerstin konnte sich 4 km sich im Windschatten von Yvonne Pijahn aufzuhalten, dann musste sie abreisen lassen und bei Gegenwind 20 km alleine fahren bevor Christoph Künstle aufschloss und beide die restlichen Kilometer zusammen bestritten. Im Ziel war es der 2. Platz und somit konnte das Gelbe Trikot der NHC-Wertung bei den Frauen verteidigt werden. Auch Torsten verteidigte in der MH4 das "Gelbe" und somit waren zwei adViva Handbiker ganz oben in der Wertung zu finden.

2 gelbe Trikots für das adViva Handbiketeam

Als fester Bestandteil der großen Radsportveranstaltung „Rund ums Weiher Kastell“ fand am vergangenen Sonntag das internationale Handbikerennen in Nettetal statt. Mit Kerstin, Torsten, Dominik und Oli waren 4 Fahrer des adViva Handbiketeams vertreten und wurden mit bestem Wetter und einer tollen Atmosphäre empfangen. Auf dem 2,2km langen Rundkurs galt es sich gegen ein stark besetztes Fahrerfeld zu behaupten. Insgesamt waren 29 Teilnehmer am Start von denen am Ende Johan Reekers aus den Niederlanden den Sieg vor seinem Landsmann Geert Schipper und Johannes Herter einfahren konnte. Kerstin fuhr ein starkes Rennen und musste sich in der Frauenwertung nur der Weltklasse-Kniebikerin Dorothee Vieth geschlagen geben. Sie landete somit auf dem 2ten Platz. Deshalb durfte Kerstin bei der Siegerehrung als führende der NHC Gesamtwertung abermals in das gelbe Trikot schlüpfen. Auch Torsten schaffte es, sein gelbes Trikot als führender der H4-Klasse zu verteidigen. Nachdem er in der 2ten Rennrunde zunächst den Anschluss verloren hatte, gelang es ihm, seinen Konkurrenten Joel Weingut wieder einzufangen und hinter sich zu lassen, so dass er in der nationalen H4-Wertung den 2ten Platz belegte.
Dominik und Oli belegten die Plätze 4 und 5 in der H3 Wertung.
Ein großes Lob und vielen Dank an die Organisatoren Stefan Voormanns und Holger Falk, die wiedermal für eine rundum gelungene Veranstaltung gesorgt haben.

Last Stop Baie-Comeau/Kanada

 

Nach 7.30 Std Flug und 11 Std Autofahrt (680 km) erreicht man Baie-Comeau/ Kanada in der Provinz Quebec ; hier fand der letzte Weltcup der Saison statt. Ein beschaulicher Ort àm Sankt-Lorenz Strom-gefühlt im tiefsten Kanada- mit äußerst netten und von unserer Sportart begeisterten Menschen.

Unser Teamfahrer Jürgen Döringer durfte an diesem Event für die deutsche Paracycling Nationalmannschaft teilnehmen und flog mit dem 19 köpfigen Team in den Osten Kanadas. Dort ging es im Zeitfahren zunächst für die Handbiker über 19 Kilometer (2 Runden)durch den äußerst anspruchsvollen und selektiven Kurs. Schon die erste Abfahrt wurde mit ca. 80 Km/Std gefahren und mündete noch im Gefälle in eine 90 Grad-Kurve. Nach mehreren Kurven und kleinen Steigungen ging es dann auf den ca. 1 Kilometer langen Anstieg, der in der Spitze bis zu 11 % den Fahrern die Arme fast zum Platzen brachte. Und hier konnten die „leichten“ Fahrer ihre Vorteile ausspielen. Auch wenn Jürgen mit seiner Leistung eigentlich zufrieden war konnte er lediglich einen 10. Platz einfahren.

Zwei Tage später mussten dann beim Straßenrennen 7 Runden und ca. 450 Höhenmeter auf 66,5 Kilometer von den Fahrern bewältigt werden. Und auch hier zog sich das Feld nach dem ersten Anstieg weit auseinander. Jürgen fand sich in einer Gruppe mit zwei weiteren Fahrern, die das Rennen um Platz 9 bis kurz vor Schluss gemeinsam fuhren. In der letzten Runde musste Jürgen am Anstieg abreisen lassen. „Noch eine Runde und ich wäre eingegangen“ so das Fazit von Jürgen. Ein 11. Platz..schade, denn er hätte gerne Punkte für das deutsche Team eingefahren, die übrigens als zweitbeste Nation hinter den USA die Heimreise antraten.

 

Ein tolles Erlebnis zum Abschluss der Weltcup-Saison!

Jürgen und Wolfgang auf der Weltmeisterschaft

Foto: Oliver Kremer  sports.pixolli.com
Foto: Oliver Kremer sports.pixolli.com

Nur dabei sein ist doch nicht alles…..

In der vergangenen Woche fanden im italienischen Maniago die Weltmeisterschaften im Paracycling statt. Mit dabei unsere Team-Fahrer Wolfgang Almer und Jürgen Döringer, die zum ersten Mal an so einem bedeutenden Wettkampf teilnehmen durften.

Am Donnerstag stand zunächst das Zeitfahren an. Wenn auch die ganze Woche Sonnenschein und ca. 36 Grad das Handbiken nicht gerade leicht machten, begann es pünktlich zum Zeitfahren zu gewittern und manche Starter mussten bei strömenden Regen die ca. 14 km abarbeiten. Nicht ganz einfach auf der recht anspruchsvollen Strecke mit langen und teils knackigen Anstiegen, aber auch schnellen und kurvenreichen Abfahrten. Zudem zeigte sich ein Kreisverkehr als spiegelglatt, an dem einige Fahrer die Kontrolle über ihr Handbike verloren. Darunter auch Wolfgang, der dadurch auch wichtige Zeit verlor. Am Ende stand ein 10. Platz für Wolfgang, der gerne unter die Top 8 gefahren wäre.

Schwer tat sich auch Jürgen, der großen Respekt vor der Strecke hatte: „Ich bin einfach zu vorsichtig auf der regennassen Fahrbahn gefahren“ und so blieb am Ende nur ein 13. Platz, eine Top 10 Platzierung war das Ziel.

Samstag dann das Straßenrennen.

Bei strahlendem Sonnenschein und dementsprechend hohen Temperaturen ging es auf die ca. 68 Km lange Strecke (gleiche wie beim Zeitfahren). Da es kurz nach dem Start auf einen ca. 3 Kilometer langen Anstieg durch enge Gassen ging, war ein guter Start überlebenswichtig. Und so kam es, dass sich die Gruppen bereits in der ersten Runde sortierten und es sehr schwer war von hinteren Positionen nach vorne zu kommen. Wolfgang und Jürgen gehörten leider auch dazu und konnten nur eine Platzierung im Mittelfeld einfahren. Die erste Enttäuschung ist verflogen und beide sind hochmotiviert die kommenden Rennen erfolgreich anzugehen.

Trotz allem….es war für Beide ein wahnsinnig tolles Erlebnis. Die große Anzahl an Zuschauer und die fantastische Stimmung sorgten teilweise für Gänsehaut und sie können stolz sein an solch einem Event teilgenommen zu haben.

 

Jürgen wurde noch von seinen Kindern und seinem besten Freund überrascht…nochmal Gänsehaut Für ihn geht es kommende Woche zum letzten Weltcup der Saison nach Baie Comeau in Kanada. Viel Erfolg!!!

Wolturnus GmbH und adViva Handbike Team besiegeln Kooperationsvertrag

Im sonnigen Sinsheim wurde gestern schriftlich fixiert, was bereits im Frühjahr per Handschlag abgemacht worden war: Das adViva Handbike-Team und die Wolturnus GmbH werden auch die nächsten beiden Saisons gemeinsam in Angriff nehmen!

Das adViva Handbike-Team ist die sportliche Heimat von ambitionierten Rennsportlern, betreibt zusätzlich aber auch eine Sparte für den Breitensport. Die Leistungssportler fahren nahezu ausschließlich Wolturnus-Rennbikes und haben durch ihre fachliche Unterstützung maßgeblich Anteil an der stetigen Weiterentwicklung der Sportgeräte. Wolturnus freut sich auf die weitere Zusammenarbeit – gemeinsam zum Erfolg!

Im Bild: Team Captain Torsten Purschke und Wolturnus-Geschäftsführer Helge Maday bei der Vertragsunterzeichnung in den Räumlichkeiten des Team-Namenssponsors adViva in Sinsheim

 

Torsten und Kerstin gewinnen in Stuttgart und übernehmen die Führungen in den NHC-Wertungen

Bei hervorragenden Bedingungen fand der 25. Stuttgart-Jubiläumslauf am 24. Juni statt, 21 Handbiker/Innen konnten pünktlich um 8.15 Uhr im Neckarpark starten. Aufgrund von Bauarbeiten war gleich nach dem Start – bevor die Handbiker richtig in Fahrt gekommen waren – eine kleine Steigung zu überwinden, schon da zog sich das Feld auseinander. Es bildete sich schnell eine Spitzengruppe mit Torsten Purschke, Norbert Koch, Jörg Pieper und Markolf Neuske – bei km5 gibt es eine lange Abfahrt bei der Geschwindigkeiten um 70 km/h erreicht werden können mit anschließender 90 Grad Kurve, in dieser Passage konnte Norbert das Tempo nicht mitgehen und schaffte es auch nicht mehr die Lücke zu schließen. 

Torsten und Jörg wechselten sich in der Führungsarbeit ab. Torsten konnte den Zielsprint für sich entscheiden und erreichte das Ziel als Gesamtsieger nach 35.47 Minuten.

Bei den Frauen profitierte Kerstin Abele an zweiter Stelle liegend, von einer Panne der führenden Yvonne Pijahn und rollte ebenfalls als Siegerin über die Ziellinie.

Beide Handbiker des AdViva-Teams konnten bei der Siegerehrung in´s gelbe Trikot der NHC-Führenden schlüpfen.

 

(Foto: Brigitte Neuske)

Bereich mit Anhän

Auf zum EHC – Rennen nach Louny

Wie fast jedes Jahr Mitte Juni (16.) machten sich Torsten, Jürgen (mit „Gehilfen“ Manni) und ich auf den Weg ins tschechische Louny. Die nördliche Route über Karlovy Vary, welche Torsten und ich wählten, sollte sich als nicht so Stauanfällig erweisen, als wenn man die Strecke über Prag wählte. Auch diesmal übernachteten wir im Hotel „Caramel“, unweit der Rennstrecke. Mit 46 Startern aus 9 europäischen Ländern war das Feld, leider wieder etwas kleiner, als in den letzten Jahren.

Jürgen und ich fuhren am späten Nachmittag die Zeitfahrstrecke ab, um ein gutes Gefühl für das morgige Zeitfahren zu bekommen. Unsere Startzeiten lagen leider so, das weder der eine, noch der andere, einem Teamkollegen als „Zugpferd“ hätte nutzen können. Jürgen startete als erster von uns dreien. Am Wendepunkt hatte er leider schon 14sec. Rückstand auf den späteren Sieger Lars Hoffmann. Da der „Rückweg“ mehr Höhen-Metern als der Hinweg auf weißt, wurde es somit diesmal leider kein Platz auf dem Podium. Ungefähr 5min. nach Jürgen musste ich auf die Strecke. In Absprache mit meinem Trainer ging ich das 1. Teilstück, wie sich später herausstellen sollte, etwas zu defensiv an. Mein Konkurrent auf einen sogenannten Preisgeldplatz, Fabian Recher (SUI) (Jg. 1999) war an der Wende schon 21sec. schneller als ich. Somit stand ich diesmal mit „leeren“ Händen da. Torsten konnte die 18sec. Vorsprung bei der Wende auf mich, auf dem Rückweg nicht verteidigen und belegte mit 3sec. Rückstand auf mich,

den 7.Platz.

In der Mittagspause konnten wir uns mit Pasta etwas stärken.

Die MH3er gingen kurz vor 16.00 auf den anspruchsvollen Rundkurs. Da sich Jürgen, nach eigener Aussage, nicht mehr so frisch fühlte nach dem Zeitfahren, musste er in der 6. Runde abreißen lassen und belegte am Ende den 6. Platz. Torsten und mir ging es nicht viel besser. Wir konnten das hohe Tempo der Spitzen-gruppe leider auch nicht „mitgehen“ und belegten am Ende die Plätze 6 (Olaf) und 8 (Torsten).

Wir freuen uns trotzdem aufs nächste Jahr, weil es immer eine sehr schöne Veranstaltung ist.

 

Bericht von Olaf Heine

Olaf als Einzelkämpfer in Görlitz und Schenkon

Am 1.6. machte ich mich auf den gut 600km langen Weg nach Görlitz zum Europamarathon, bei welchem ich den Sieg aus dem Vorjahr gern verteidigen wollte. Zum Glück hatten die Meteorologen diesmal kein Recht mit ihrer Temperaturvorhersage! Die Strecke musste gegenüber dem Vorjahr, wegen Straßenbaumaßnahmen, leicht verändert werden. Da ich den Cheforganisator ganz gut kenne, konnte ich ihn, wie im Vorjahr, dazu bewegen uns 5 Handbiker doch vor den Inlinern starten zulassen. Um 9:15, bei ca. 21° schickte uns der Starter auf die 21,0975km (170HM) lange Strecke. Bei Kilometer 8 bemerkte ich zu meinem Erstaunen, die ersten 4 Inliner im Rückspiegel, wobei sich die ersten beiden gleich von den anderen beiden lösten. Den am Ende dritt- bzw. viertplatzierten konnte ich bis zum „Weinhübel“ nicht abschütteln. An diesem Streckenabschnitt geht es ca. 600m bei 4 – 7 % bergan. Dort waren Sie einfach mit den Beinen ein „Tick“ schneller als ich mit den Armen. Vom Gefühl her dachte ich, dass ich ein wenig schneller war, als letztes Jahr. Der PC 7 zeigte aber leider etwas anderes. Naja 39:12min. bei 170HM und das fast im „Alleingang“ ist noch ganz respektabel.

 

Nach einer Woche relativ lockerem Training, mit nur einer Intervall – Einheit, stand am 10.6. der Rollstuhlmarathon in Schenkon/Schweiz an. So machte ich mich am Sonntag um 7:45 auf den Weg ins südliche Nachbarland. Die Temperatur am Auto zeigte um ca. 11:00Uhr 29,5° Celsius, also sogenanntes „Purschke Wetter“ (Heidelberg 2015 / 38°) aber der Teamchef musste aus gesundheitlichen Gründen passen. So war ich als „Einzelkämpfer“ des Adviva – Handbiketeams am Start. Nach den üblichen Vorbereitungen, wie Startnummer und Transponder holen, ging es um 13:03, eine Minute nach den H3 (18 Starter), auf die 61,29 km lange Strecke. Nach ca. 7 – 8 km, tat sich zu den ersten 6 Fahrern eine kleine Lücke auf. Meine Vermutung, dass die 5 H5 Fahrer, welche zeitgleich mit uns starteten, diese zu fahren werden, erwies sich als Trugschluss. Somit musste ich die restlichen 50km, bis auf die Überrundung einiger H1 Fahrer, sozusagen als Einzelzeitfahren bestreiten. Trotz meiner schlechtesten Zeit bei diesem Wettbewerb, konnte ich auf Grund des geringen Teilnehmerfeldes von 11 H4 Startern den 7. Platz belegen und mich über eine Prämie von 300,- Schweizer Franken freuen.

 

 

Am kommenden Samstag geht’s zum EHC – Rennen nach Louny/ Tschechien .

Ältere Nachrichten befinden sich im Archiv

Kooperationspartner / Unterstützer